Diese Finissage ist erst der Anfang
Zur Nachahmung empfohlen
Koblenz. Altenhof 9. „Be Part. Be P`Art“ „ war auch das Motto der Finissage bei Jean-Marc Laik in der Koblenzer Altstadt. Das Publikum konnte am Samstag bis 14 Uhr wählen gehen. 14 Künstler hatten 40 Werke dargeboten. Die meisten der Künstler waren anwesend Marcus Centmayer aus Worms, Jachim Seitfudem aus Oberammgergau hatten eine weite Anreise auf sich genommen, auch die Laudatorin Petra Lötschert, die das Projekt betreute, war aus Düsseldorf per Zug in ihre Heimatstadt Koblenz gekommen.
Mit vielen Gästen wurde die Finissage dieser Art Competition, die für mehr Chancen auf dem Kunstmarkt steht, von den Freunden für innovativen Kunstnachwuchs gebührend gefeiert.
The winner is …
Ein anständiges Wahlergebnis kam zustande. Fast 800 Menschen hatten an diesem Galerie-Wahlgang – einen Tag vor der großen Bundestagswahl – teilgenommen und ein Kopf-an-Kopf-Wettrennen veranstaltet. In dem Falle musste nachgedacht werden, zwei Künstler trennte nur eine Wahlstimme. Also, sprach Jean-Marc Laik – es gibt zwei Sieger: der Koblenzer Michael Giefer und der Oberammergauer Joachim Seitfudem. Beide stehen für die figurative Kunstaussage.
Ein Gewinn für alle
Die Galerie Laik in Koblenz hatte sich für eine diplomatische Lösung entschieden. Beide Künstler erhalten 2025 einen Termin für eine Gemeinschaftsausstellung in der renommierten und ältesten Galerie von Rheinland-Pfalz. Das nennt man echte Nachwuchsförderung.
Eine Ausstellung, die sich zugleich gut ergänzt. Während der Koblenzer Künstler Giefer seine Portraits auf Leinwand und vielleicht auch auf warmer Haut präsentiert, ist es Joachim Seitfudem, der seine Bronze-Skulpturen frei im Raum der Galerie zeigen kann. Eigentlich gibt es drei Gewinner in diesem Nachwuchswettbewerb – mit Jean-Marc Laik. Er hat zwei Künstlern mit seiner bekannten Galerie eine Startrampe in den kommerziellen Markt gebaut.
Aber auch alle anderen Künstler, die an dieser Ausstellung teilgenommen haben, können von dieser Galerie in ihrer Künstler-Vita partizipieren. An diesem Abend unterhielten die Gäste zwei Live Acts. B.O.Y. und Klaus Michel übernahmen dieses Amt.
Die Erfolgsstory geht weiter
Joachim Seitfudem, jüngster Spross aus einer renommierten Holzschnitzereidynastie aus Oberammergau, der mittlerweile seine Bronzefiguren, die wie geschnitzt wirken, vornehmlich ins Ausland – sprich Asien, USA, UK verkauft, wurde in Koblenz zum ersten Mal von einer deutschen Galerie unter Vertrag genommen. Michael Giefer, der seine Werkstadt in der Kulturfarbik in Koblenz-Lützel hat, wird im Sommer Besuch von P. Lötschert und der Filmproduktion WintergartenFilms aus Dortmund für eine Reportage in seinen Hallen erhalten. Petra Lötschert leitet nicht nur den Kultursalon Koblenz. Sie ist auch anderweitig als Kamerafrau künstlerisch unterwegs. Sie fotografierte an diesem Abend das Publikum, besonders Henny Monzel-Ellermann, damit sie als Fotografin, die immer hinter der Fotolinse steht, endlich auch mal eigene Bilder von sich am Ort ihrer Tätigkeit erhält. Beide hatten Spaß daran.
Der Bestseller
Es gibt aber noch mehr Gewinner zu verkünden. Die meisten Werke verkaufte die Seniorin der Gesamtausstellung. Ihre Werke waren schnell vergriffen. Es ist Henny Monzel-Ellermann, der dies gelang. Die Stadtdokumentarin, die nie ohne Fotokamera das Haus verlässt, präsentierte ihre Stadt in besonderen Augenblicken.
Auch anderen Künstlern ist ein Verkauf ihrer Werke durch die Galerie gelungen. Alles in allem nicht nur eine abwechslungsreiche, auch eine gut gelaufene Ausstellung . 14 Künstler stehen zu ihrem Galeristen, der vor fünfzig Jahren seiner Schwester wegen von New York nach Koblenz fand und blieb. Das Ende der Finissage zog sich am Wochenende hinaus. Keiner wollte sich so recht von diesem Glücksort trennen.
Mut zum Risiko
In postpandemischen Zeiten haben Wirtschaft und Kunst es nicht einfach ihre Produkte zu verkaufen. Doch die Idee des Nachwuchswettbewerbs ist gut beim Publikum angekommen. Wer hätte das gedacht, das die Galerie so viele Besucher fand, das so viele Kunstinteressierte noch zu Zettel und Bleistift greifen. Nur 18 Prozent wählten online. Die meisten blieben der habtischen Ebene treu. Sie kamen in die Galerie, wo noch ein echter Stimmzettel und ein griffiges Schreibgerat auf sie warteten. Echt Koblenz.
Pressemitteilung
Kultursalon Koblenz
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