Schulgemeinde zieht ins sanierte Gebäude
Zurück in frischen Räumen
Kinder und Lehrer hatten Flut- und Dachschäden weichen müssen
Meckenheim. Am 14. Juli 2021 hatten die schlammigen Wassermassen in der Altstadt Meckenheims auch die evangelische Grundschule unter Wasser gesetzt. Zwar hatte die Verwaltung zügig für Unterrichtsmöglichkeiten in der ersten Etage gesorgt. Aber als das Dach zusätzlich undicht wurde, hatten Kinder und Lehrer umziehen müssen. Nach der Sanierung konnten sie nun wieder zurück an den alten Standort. Der erste Beigeordnete Heinz Dieter Wirtz, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement Andreas Satzer, Moritz Bechtel vom Fachbereich Bildung, Kultur und Sport sowie die Schulleiterin Julia Gahl zeigten die sanierten Räume.
Während der Arbeiten waren die Schüler und Lehrer am Campus im Atrium und in einigen Räumen der Realschule untergekommen. „Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und es war auch ein gutes Miteinander. Aber wir sind auch sehr dankbar, dass wir jetzt wieder zurück in unsere eigenen Räume ziehen können“, sagte Schulleiterin Julia Gahl. Hier stehen Differenzierungsräume zur Verfügung, sodass der Unterricht wieder anders gestaltet werden kann. Einzig auf den Computerraum, in dem mit der Flut etliche Computer zerstört wurden, müssen Schüler und Lehrer verzichten, weil man infolge der Flut einige Räume anders belegen musste.
Ein Blick in die Schule zeigte die Neuerungen. Frische Sanitäranlagen, eine neue Teeküche für das Personal, neue Böden, gestrichene Wände, neue Türen und zugleich viele neue Anschlüsse in den Klassen. Weil eine Sanierung ohne eine Anpassung der Unterrichtsmöglichkeiten an moderne Anforderungen keinen Sinn ergeben hätte, hatte man gleich die Medienanschlüsse neu eingerichtet. Auch die OGS-Räume, deren Umbau fast zeitgleich stattgefunden hatte, wurde rechtzeitig fertiggestellt. Auch hier wurden die Örtlichkeiten dem bald zu erwartenden Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz angepasst, sagte der erste Beigeordnete Heinz Dieter Wirtz.
Nur bei einigen Möbeln gibt es zurzeit noch Interimslösungen. Hätte man einfach nur die vorhandenen Möbel ersetzt, wären sie in zwei bis drei Jahren für die dann geltenden Anforderungen nicht mehr ausreichend gewesen, erklärte der erste Beigeordnete. Laut einer fachlichen Beratung benötige man zukünftig für flexibleren Unterricht eine andere Ausstattung. Zwar habe sich die Verwaltung rechtzeitig gekümmert. Aber das Verzeichnis eines Schulausstatters, bei dem an angefragt habe, sei nicht zu gebrauchen gewesen. Deshalb habe man sich neu orientieren müssen, was zu Verzögerungen führe, erklärten die Zuständigen unisono.
Die neuen Sanitäranlagen für die Kinder. Foto: Petra Reuter
Die frisch sanierte Aula. Foto: Petra Reuter
Der Technikraum mit höher gelegter Elktroeinheit. Foto: Petra Reuter
