Förderverein der Kindertagesstätte Rasselbande Rheinbach
Zusage eingehalten
Förderverein übergibt Scheck für Materialkosten
Rheinbach. Der Förderverein der Kindertagesstätte Rasselbande Rheinbach hat seine Zusage aus dem Vorjahr eingehalten und auf seiner Mitgliederversammlung im September der Leiterin, Frau Leyendecker-Trier einen Scheck über 2.500 Euro übergeben. „Wir sind ein ganz kleiner Verein von 30 Mitgliedern“, erklärt der Vereinsvorsitzende Michael Probst-Neumann. „Wir sind Eltern, deren Kinder in die Rasselbande gehen oder gegangen sind, und engagieren uns über die Elternarbeit hinaus, weil wir mit der Förderung unserer Kinder so zufrieden sind.“ Die Kindertagesstätten in der Koblenzer Straße ist eine integrative Einrichtung mit drei Gruppen und derzeit 40 Plätzen.
Als im vergangenen Jahr der U3-Anbau fertig war, durch den das Außenspielgelände, insbesondere der große Sandspielplatz verkleinert werden musste, war allen deutlich, dass der kleinere Sandspielplatz mit der Wasserauslaufstelle zum Ausgleich dafür vergrößert werden müsse. Im Sand für sich und mit den Anderen spielen und matschen können, ist gerade sonderpädagogisch ein sehr wichtiges Element für die motorische, koordinative und soziale kleinkindliche Entwicklung. Es sollte ein Sandspielplatz mit flexibler Wasserzuführung werden, damit auch diejenigen Kinder, die sich nur eingeschränkt bewegen können, mit Sand und Wasser spielen können.
Stiftung „Für uns Pänz“ unterstützt mit 2.000 Euro
Daraufhin beschloss der Verein, die KiTa bei diesem Projekt nicht allein zu lassen und die Finanzierung der Materialkosten für den kleinen Sandkasten zu übernehmen. Schließlich wurde das Projekt in Angriff genommen und war nach Ostern fertig, sodass die Kinder an den ersten heißen Nachmittagen bereits davon Besitz nehmen konnten. Der leitende Gedanke einer flexiblen Wasserführung kommt ihnen sehr entgegen. Die großen und kleinen Rundsteine regen ihre Fantasie an, die Kinder können das Wasser stauen, um dann alles zu fluten, oder Rohre selbst verlegen, damit das Wasser vom einen Ende des Spielplatzes bis zum anderen fließen kann.
Der Vorsitzende: „Eine vierstellige Summe war kein Pappenstiel für uns. Anfangs war von knapp 3.000 Euro die Rede, und wir haben im Vorstand mehrere Szenarien überlegt, wie wir unser Ziel erreichen können. Wir haben begonnen, Waffeln für dieses Projekt zu verkaufen, und uns im Januar mit unserem Anliegen an die Stiftung „Für uns Pänz“ der Kreissparkasse Köln gewandt. Anfang Mai traf der Förderbescheid der Stiftung über einen Betrag von 2.000 Euro ein.
Damit setzten die Entscheider der Stiftung ein ganz deutliches Zeichen der Unterstützung für die integrative Arbeit in der Region und unser Engagement als Eltern. Vielen Dank dafür!“
