Allgemeine Berichte | 31.08.2016

Deutsche Herzstiftung

Zusammenarbeit zwischen den Experten ist unerlässlich

Siegburg. In den vergangenen Jahren haben bei der Therapie von verengten Herzkranzgefäßen als Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK) mehr und mehr die implantierten Gefäßstützen (Stents) die Bypass-Operation abgelöst. Experten vermuten allerdings, dass zu viele Stents auch bei komplexen Erkrankungen gelegt werden, die eigentlich eine Bypass-Operation erfordern, gibt die Deutsche Herzstiftung bekannt, im Rhein-Sieg-Kreis vertreten durch Rainer Walterscheid, der ehrenamtlich tätig ist.

Beide Behandlungsmethoden haben ihre Berechtigung. Jedoch müssen dabei je nach Alter und Begleiterkrankungen des Patienten die Risiken berücksichtigt werden. Um die beste, individuell abgestimmte Therapie zu finden, ist deshalb die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Herzchirurgen in Herzteams der Kliniken unerlässlich.

Worauf Betroffene mit KHK vor einem Eingriff unbedingt achten sollten, erläutern Experten in dem 160-seitigen Herzstiftungs-Ratgeber „Herz in Gefahr - koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“, der bei Walterscheid unter Telefon (0 22 42) 8 56 39 angefordert werden kann. Am besten montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr oder per Post (Postfach 1347, 53760 Hennef, Stichwort „Sonderband Herz in Gefahr“, Kosten drei Euro in Briefmarken). Der Leitartikel wurde geschrieben von Prof. Dr. Thomas Meinertz vom Klinikum am Stephansplatz in Hamburg, der auch Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung ist. Für mindestens 36 Euro im Jahr kann jeder Mitglied der Deutschen Herzstiftung werden. Aufnahmeanträge hält Walterscheid bereit.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Anzeige LebensArt Bad Neuenahr 2026
Räumungsverkauf
Rund ums Haus
Empfohlene Artikel
Foto: privat
12

Na, schon gesehen? Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wurden vor Kurzem am Johannisplatz, kurz vor der Unterführung, rot-gelbe Kunststoffbaken angebracht. Während Befürworter eine deutliche Verbesserung des Schutzes loben, gibt es auch kritische Stimmen.

Weiterlesen

Blick in die Niederhutstraße.  Foto: ROB
73

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im letzten Bauabschnitt der Wiederherstellung der Niederhutstraße in Ahrweiler bis zur Abzweigung in die Ahrhutstraße auf dem Marktplatz sind inzwischen die Arbeiten vorläufig abgeschlossen. Zuletzt wurde eine barrierefreie Asphaltdecke aufgebracht. Mit diesem Schritt sind die Straßenbauarbeiten in der Niederhut im Auftrag der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) nun...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Das Pop-Up-Schwimmbad Remagen
626

Remagen. Während das Freizeitbad Remagen derzeit umfassend saniert wird, kann ein eingeschränkter Schwimmbetrieb in diesem Sommer dennoch fortgeführt werden: Die DLRG Remagen hat in Kooperation mit der Stadt Remagen ein mobiles Lehr- und Sportschwimmbecken organisiert, das auf dem Gelände des Freizeitbades errichtet wurde und der Bevölkerung in den Sommermonaten zur Verfügung steht.

Von Stadtverwaltung Remagen aus Remagen

Weiterlesen

Der Evakuierungsbereich in der Ortsgemeinde Dernau anlässlich eines Kampfmittelfundes bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr. (Grafik: VG Altenahr)
533

Pünktlich ab 9 Uhr beginnen die Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr mit einer flächendeckenden Kontrolle des Evakuierungsgebietes

Bombenfund in Dernau: Evakuierung am Freitag

Dernau. In Dernau wurde bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fundort, auf der rechten Uferseite in der Nähe des Ahrwegs 19, wurde von Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz begutachtet. Es wurde entschieden, die Bombe am Freitag, den 12. Juni 2026, zu entschärfen....

Weiterlesen