Aus dem Polizeibericht
Zwei Brände sorgen für hohen Sachschaden
Koblenz. Gleich zwei Kellerbrände hielten in der Nacht Koblenzer Feuerwehr und Polizei im Einsatz
Am 17.Mai, gegen 0.40 Uhr, wurde durch einen Anwohner des Anwesens Markenbildchenweg 1 ein Kellerbrand gemeldet. Bei Eintreffen der BFW Koblenz war der Hausflur schon so stark verqualmt, dass die noch im Haus befindlichen Bewohner teilweise mittels Drehleiter aus dem Haus befreit werden mussten. Gleichzeitig konnte durch die Einsatzkräfte der BFW der im Keller entstandene Brand schnell gelöscht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Bei dem Brand entstand ein Schaden in Höhe von ca. 50.000.- Euro an den Versorgungsleitungen. Ein einjähriges Mädchen wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Koblenzer Krankenhaus verbracht. Nach Durchlüftung des Hauses konnten sich die Anwohner wieder in ihre Wohnungen begeben.
Durch die integriere Leitstelle Koblenz wurde ebenfalls am 17. Mai, gegen 2.28 Uhr, ein Kellerbrand in einem dreistöckigen Mehrfamilienhaus in Koblenz-Lützel gemeldet. Vor Ort konnte durch die Einsatzkräfte ein massiver Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung festgestellt werden. Die noch im Haus befindlichen Anwohner mussten unter Einsatz von Atemschutz evakuiert werden. Sechs Personen (fünf weibliche im Alter von 20, 28, 40, 41 und 52 Jahren und ein 66-jähriger Mann) wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen in Koblenzer Krankenhäuser eingeliefert.
Nach ersten Ermittlungen brach der Brand aus noch ungeklärter Ursache augenscheinlich in einem mit Müllsäcken gefüllten Kellerraum aus. Zeugen vernahmen zum Zeitpunkt des Brandausbruches zunächst mehrere Knallgeräusche und anschließend beißenden Rauchgeruch. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern noch an. Das Haus ist wieder bewohnbar. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf ca. 20.000 Euro.
Pressemitteilung des PP Koblenz
