Allgemeine Berichte | 25.09.2019

St. Lambertus Kirmes in Niederfell

Zwei tolle Tage bei hochsommerlichen Temperaturen

Nach Verzögerungen beim Aufstellen des Kirmesbaums begann ein perfektes Kirmeswochenende

Was lange währt, wird endlich gut: Vorsichtig bekam der Kirmesbaum seinen rechten Platz.Fotos: EP

Niederfell. Aller guten Dinge sind drei, so lautet das Sprichwort und so geschehen in Niederfell zur St. Lambertus Kirmes. Schon früh zogen starke Männer in den Wald,  damit das Symbol einer jeden Kirmes zur rechten Zeit am rechten Platz installiert werden konnte. Doch diesmal mussten sie einige  Herausforderungen bezwingen, denn im vorgesehenen Waldstück waren vom Borkenkäfer befallene Bäume gefällt worden, Reste lagen herum und das Gelände erwies sich als schwer zugänglich. Das erschwerte die Arbeit der Männer, aber sie gaben nicht auf, verzichteten lieber auf Pausen! Damit nicht genug, zusätzlich brach beim Transport zweimal die Krone der ausgesuchten Bäume ab, ein dritter schaffte es dann bis zu seinem Bestimmungsort in Niederfell. Mit Vorsicht wurde er aufgestellt, das beanspruchte mehr Zeit als vorgesehen, sodass der „Startschuss“ für die St. Lambertus Kirmes verspätet fiel.

Nach zähem Ringen um den Baum ging es endlich los

Was lange währt, wird endlich gut! Und endlich wurde gefeiert, viele hatten sich schon am Dorfgemeinschaftshaus eingefunden und genossen Kaffee und Kuchen, den  Niederfeller Frauen selbst gebacken hatten. Ausrichter der Kirmes war das Orga Team vom VJA Niederfell e.V. (Verein für Jugendförderung und Altenhilfe). Es hatte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das mit den Kleinsten begann. Diese amüsierten sich auf einer Spielstraße mit Hüpfburg, Geschicklichkeitsspielen und einer Slackline. Da winkten sogar kleine Preise! Für hungrige Besucher/innen stand der Imbisswagen bereit. Zur offiziellen Eröffnung traten die Niederfeller Minis auf. Sie feierten unter Anleitung von Miriam Müller ihr Debüt mit dem interaktiven Begrüßungslied „Hallihallo“. Nach dem Anstich des von Ortsbürgermeister Arnold Herrmann gestifteten Fasses, hieß es „Freibier für alle“! Solange der Vorrat reichte, gab es keine trockenen Kehlen. Ein Heimspiel hatten die „Schdäifleda“, die weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Niederfeller Mundartgruppe sorgte für die passende musikalische Unterhaltung. Am Abend präsentierten die Niederfeller Tanzgruppen ihre neuesten Tänze. Eingeheizt von DJ Tobi konnte anschließend ausgiebig das Tanzbein geschwungen werden. Eine „Happy Hour“ von 20 bis 21 Uhr bot die Gelegenheit für günstige Getränke. Die Cocktailbar war den ganzen Abend geöffnet. Mit einem traditionellen Gottesdienst begann der Kirmessonntag, der musikalisch von der Musikgruppe Niederfell begleitet wurde. Es folgte die Ehrung am Ehrenmal, bei der die Niederfeller Kinder gemeinsam mit Miriam Müller durch die Zeremonie führten. Sie sangen die Lieder „Halleluja“ und „Nur die Zeit“. Auch die Freiwillige Feuerwehr wohnte der Ehrung bei, feierlich in Uniform gekleidet. In seiner Rede würdigte Ortsbürgermeister Arnold Herrmann die Gefallenen des Krieges. Traditionell fand anschließend der Frühschoppen statt, bei dem die Niederfeller Kinder mit ihrem Auftritt für Überraschung sorgten. Sie präsentierten einen Kirmesmix 2019 und ließen die Gäste an einer Reise in die 90er Jahre teilhaben. Es war ein Traumkirmeswochenende, denn auch der Wettergott hatte ein Einsehen, gefeiert wurde bei hochsommerlichen Temperaturen und für Andere. Denn der Erlös der Kirmes kommt dem VJA Niederfell e.V. zugute. EP

Ein Heimspiel hatten die „Schdäifleda“, sie sorgten für die passende Unterhaltung. Foto EP

Ein Heimspiel hatten die „Schdäifleda“, sie sorgten für die passende Unterhaltung. Foto EP

Zwei tolle Tage bei hochsommerlichen Temperaturen

Was lange währt, wird endlich gut: Vorsichtig bekam der Kirmesbaum seinen rechten Platz. Fotos: EP

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