Allgemeine Berichte | 03.09.2013

Carpe Diem - Verein zur Förderung von Jugendhilfe und Schule e. V.

Zwei tolle Wochen am Meer

52 Kinder verbrachten einen Teil ihrer Sommerferien auf der westfriesischen Insel Ameland in der Nordsee

Viel Spaß hatten die Jugendlichen bei der Ferienfahrt. Privat

Rheinbach. In den Sommerferien machten sich 52 Kinder und 12 Betreuer des Vereins Carpe Diem e. V. auf, um zwei tolle Wochen auf Ameland zu verbringen. Die Insel erwartete die diesjährigen Teilnehmer mit strahlendem Sonnenschein. Nach der Überfahrt mit der Fähre bekamen alle Kinder ein eigenes Fahrrad, mit dem sie gemeinsam zum Lagerhaus nach Ballum fuhren. Nachdem alle Zimmer bezogen waren, wurden alle mit einem ausgiebigen Abendessen gestärkt, bevor es galt, die ersten Lagerspiele zu bestehen. Für das immer leckere Essen und die süßen Überraschungen sorgte das Küchenteam Andrea Väckenstedt, Anette Zöll und Gereon Schulte-Beckhausen. Am ersten Morgen im Lagerhaus wurden die Kinder mit kölscher Musik geweckt. Janine Stoye sorgte mit dem „Mörderspiel“ dafür, dass sich alle Kinder schnell einlebten und kennenlernten, bevor es am Nachmittag bereits an den Strand ging. In den nächsten Tagen wurde wie immer viel unternommen und Freizeitmöglichkeiten angeboten. Es gab ein großes Spieleturnier unter anderem mit Stratego, Poker, Halli Galli und Kicker, welches über die gesamte Freizeit gespielt wurde. Beliebt waren auch Stratego und Siedler, die angelehnt an das Brettspiel im Wald unter der Leitung von Rahel Merzbach gespielt wurden. Die Abende im Lager waren nie langweilig, da sich das Betreuerteam um Lagerleiter Joachim Schneider immer tolle Überraschungen ausdachten. An einem Abend fand eine Talentshow statt, bei der jede Gruppe etwas vorbereiten sollte. Die Jury, bestehend aus Richard Ziegler alias Dieter Bohlen, Jana Zwicker alias Sylvie van der Vaart und Daniel Heister alias Bruce Darnell bewertete alle Darbietungen zynisch oder liebenswert gemäß den Vorbildern aus den bekannten TV-Formaten. Es wurde eine tolle Show mit Tänzen und Sketchen. An einem anderen Abend gab es eine Beachparty mit leckeren, alkoholfreien Cocktails und Limbotänzen. Moderiert wurden die Shows immer von Ingo Schüller, der gekonnt und locker durch die Programme führte. Dass auch in diesem Jahr wieder eine riesige und schöne Lagerfahne gestaltet wurde und jede Gruppe ihre eigenen Gruppenfahnen hatten, dafür sorgte Anna Hohn.

In der zweiten Lagerwoche gab es unter anderem eine Stafette unter dem Motto „Piraten“. Daniela Ziegler hatte sich dafür viele knifflige Fragen über Piraten ausgedacht und die Schatzsuche vorbereitet. Passend zum Motto wurden die Kinder an diesem Morgen mit dem Lied „Fluch der Karibik“ geweckt. Sonntags wurde das Wahrzeichen von Ameland, der rot-weiße Leuchtturm besichtigt. Die Aussicht war super und es konnte bis zu den Nachbarinseln geschaut werden. Am Nachmittag gab es die beliebte Treckerfahrt am Strand von Ballum aus bis zum östlichsten Punkt der Insel und zurück. Dabei konnten die Kinder viele interessante Meeresbewohner entdecken. Am Abend folgte ein weiterer Höhepunkt: Lagerfeuer mit Stockbrot und Marschmellows. Das Wetter meinte es diesen Sommer sehr gut und da durfte eine Wasserschlacht bei den Temperaturen natürlich nicht fehlen. Die Kinder hatten besonders viel Spaß, da alle Betreuer bis auf die Haut nass wurden. Viel Mühe machten sich die Leiter auch mit der abenteuerlichen Nachtwanderung, bei der die älteren Kinder mehr Angst hatten, als die jüngeren. Zum Ende der Freizeit gab es noch eine Fahrradrallye und eine GPS-Schatzsuche. Bei der Rallye mussten viele Fragen zu Ameland gelöst werden. Straßen und Hausnummern mussten gesucht und die Besonderheiten herausgefunden werden. Die Aufgaben waren in Hollum und Ballum verteilt, sodass die Teilnehmer/innen viel mit dem Rad unterwegs waren. Bei der Schatzsuche mit Geocaching konnte der Weg nach Nes nur mit Hilfe von Koordinaten gefunden werden. Auch in der zweiten Woche gab es wieder lustige Mottoshows, wie zum Beispiel der „Gammler-Abend“. Bei diesem Fest mussten alle in schlecht sitzenden oder seltsam aussehenden Klamotten kommen.

Traditionell wurde am letzten Abend noch mal richtig gefeiert. Alle Sieger der Turniere und Gruppenspiele wurden geehrt. Darüber hinaus bekam jedes Kind eine Urkunde, mit einem kurzen, aber treffenden Namen. Es wurden so schöne Titel wie „Frühaufsteher des Lagers“, „Kuscheltier des Lagers“ oder „Sonnenschein des Lagers“ vergeben. Es gab aber auch eine „Schwarzfußindianerin“ und der „A-Zerlatscher-Radar“.

Über die gesamte Zeit des Ferienlagers haben die Kinder in einer gemeinsamen Teamarbeit ein eigenständiges Tagebuch geführt, welches den Eltern in regelmäßigen Abständen per Mail zugeschickt wurde. Dadurch waren die Eltern immer bestens informiert.

Es war wieder eine tolle Ferienfreizeit und der Abschied auf dem Himmeroder Wall fiel allen nicht leicht. Aber die Kinder können sich mit der nächsten Freizeit im kommenden Jahr trösten.

Viel Spaß hatten die Jugendlichen bei der Ferienfahrt. Foto: Privat

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