Viele Besucher aus nah und fern kamen zur Rundfahrt der Rollerfreunde Kottenheim
Zwei- und vierrädrige Power auf Tour
Kottenheim. Der Kottenheimer Organisator Siegfried Fuchs strahlte am vergangenen Wochenende auf dem Schulhof des Ortes mit der Sonne um die Wette. Aber nicht nur, weil herrliches Roller-, Motorrad- oder gar Quadwetter herrschte, sondern weil so viele Rollerfreunde aus nah und fern seiner Einladung zu Segnung, Rundfahrt durch die Region und und gemütlichem Beisammensein im Gasthaus „Adler“, gefolgt waren. Eine tolle Resonanz“, so Fuchs zu „Blick aktuell“.
Eigentlich ist es noch gar nicht so lange her, dass er einen Aufruf startete, wer Lust und Liebe hätte, bei den Kottenheimer Rollerfreunden mitzumachen. Die Gründung des Vereins erfolge dann am 20. November 2015. Die fünf Mitglieder gaben sich den liebevollen Namen „Ro freu Ko“ - Rollerfreunde Kottenheim.
Und nun, nicht allzu lange Zeit später, konnten sie sich über diesen Erfolg freuen. Sogar Rollerfahrer Gerhard Händle aus Pforzheim, den Siegfried Fuchs, der sich übrigens nicht als Vorsitzender, sondern als „Einer von allen“ sieht, vor Jahren dort kennengelernt hatte, war schon einen Tag vorher mit seine Peugeot Roller, 135 Kubikmeter, 260 Kilometer über die Rheinstrecke in das Dorf der lachenden Kartoffel angereist. Und mit ihm kamen weitere viele „Frümme“ mit ihren zwei- oder vierrädrigen Lieblingen. Es hat sich eben schon in der Region herum gesprochen - vielleicht wird es ja irgendwann einmal international. Schön wäre es jedenfalls, wieder eine Attraktion für Kottenheim.
Viele Roller von 125 bis 150 Kubikmeter, oder gar 1100 BMW, Quads, Tretroller und vieles mehr standen akkurat aufgereiht, und mittendrin ihre Fahrer und viele Gäste, die ebenfalls bei der Fahrzeugsegnung durch Kaplan Peter Zillgen dabei sein wollten. Und der Kirchenmann hatte gleich die Unterhaltung mit den Fahrern gesucht. Man sprach eben über „Gott und die Rollerwelt“.
Sigfrid Fuchs assistierte dem Kaplan dann, auf dem steinernen Podium stehend, gekonnt bei den Fürbitten. „Gott sollte Euer aller Navigationsgerät auf allen Euren Fahrten sein. Vor allen Dingen auf den Wegen des Lebens, und wenn wir uns an Ihn wenden, werden wir unser Ziel auch erreichen“, rief Kaplan Zillgen den Fahrern zu. Dann stand eine würdige Segnung aller Fahrzeuge an darunter sogar ein Traktor.
Freiheit, Gemütlichkeit und Freundschaft
Alle warteten gespannt auf das Startzeichen zur Rundfahrt. Auch der Kaplan. Er hatte nämlich gleich in einem Quad als Beifahrer Platz genommen. „Das ist wahre Freiheit, Gemütlichkeit und die Freundschaft, die die Menschen brauchen, das war noch nie so wertvoll wie heute“, rief er den Anwesenden vor der Abfahrt noch zu. Wie heißt es doch so schön: „An Gottes Segen ist alles gelegen“. Die Kottenheimer Rollerfreunde haben dies verstanden.
Viele Rollerfreunde waren zum Treffen nach Kottenheim gekommen.Fotos: BS
Auch Kaplan Peter Zillgen nahm als Beifahrer in einem Quad an der Rundfahrt teil.
Die Segnung der Fahrzeuge durch Kaplan Zillgen war ein würdiger Augenblick, zu dem auch viele Gäste kamen.
