„Op dem Maat jidd et (fas) alles“
Zweiter Jakobsmarktsonntag war ein absoluter Erfolg
Mehr als 270 Händler präsentierten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ihre Waren
Remagen. „Besser kann es nicht sein. Es hat alles funktioniert. Es gab keinerlei Schwierigkeiten“, zog am Montagmorgen der Marktmeister der Stadt Remagen, Günther Balas, Resumee zum zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen. Auch die Verkehrsführung mit den eingeplanten Rettungswegen habe funktioniert. Die Feuerwehr und das DRK hätten mit dem Parkplatz an der Alten Post einen guten Standort und seien auch im Marktbereich präsent gewesen.
Der Jakobsmarkt hat offensichtlich von seiner großen Beliebtheit nichts eingebüßt, denn zehntausende Menschen genossen auch am zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen bei angenehmen Temperaturen das große Angebot auf dem Jakobsmarkt. Im Gespräch mit einer Gruppe von Besuchern aus Neuwied zeigten sich diese mehr als angetan vom tollen Angebot und den Möglichkeiten sich auch kulinarisch verwöhnen zu lassen. Doch auch die Stadt Remagen gefiel den Neuwiedern, die sonst nur Remagen sehen würden, wenn sie auf der B9 dran vorbei Richtung Bonn fahren würden, sehr gut. „Die schönen Geschäfte, die Gastronomie, wir wussten gar nicht, was die Innenstadt und die Rheinpromenade alles zu bieten haben. Hier kommen wir bestimmt noch mal hin“, zeigten sich die Neuwieder mehr als begeistert von Remagen.
Tolle Auswahl bei 270 Händlern
War der erste Jakobsmarktsonntag schon mehr als gut besucht, so reisten auch am zweiten Sonntag die Menschenscharen schon am frühen Morgen an, um noch rechtzeitig einen Parkplatz zu ergattern und bei noch nicht ganz so viel Betrieb die Angebote der weit über 270 fliegenden Händler unter die Lupe zu nehmen. Die Menschen schienen wirklich magisch vom Jakobsmarkt angezogen worden zu sein. Nicht ganz so eng war es am zweiten Jakobsmarktsonntag. Das Gästeaufkommen hatte sich scheinbar sehr gut auf die Zeit verteilt. So konnten die Menschen von der Bachstraße über die Marktstraße bis zur Curanum Seniorenresidenz in der Alte Straße, ebenso wie in der Josefstraße, der Fährgasse und an der Rheinpromenade entlang die vielen Angebote so richtig genießen. Parkplätze gab es allerdings so gut wie gar nicht mehr. Schon vor Mittag waren die Parkplätze im Süden belegt. Neben den vorhandenen Parkplätzen waren auch sämtliche Straßen in der Innenstadt und bis in den Süden rechts und links beparkt. Auch an der B9 gab es keinen Parkplatz mehr. Dank der teilweise eingerichteten Einbahnregelung gab es aber keine Staus.
Hochsaison für Schnäppchen-Jäger
Schon vom Morgen an schoben sich die Marktbesucher durch die budenumsäumten Straßen und Gassen und ließen sich die Schnäppchen präsentieren. Dicht an dicht standen die Händler mit ihren Buden. Es gab keine Lücken, so dass die Gäste eine Menge zu sehen und zu erstehen bekamen. Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Leder in vielerlei Variationen, Dekorationen, Putzmittel, Lappen, Besen, Tischdecken, Bücher, CD´s, Schmuck in zahlreichen Varianten, Messer en masse, Socken, Kleidung und vieles, vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten. Künstlerisch gestaltete Dekorationen fanden ebenso das Interesse wie Unterwäsche, die Bauch und Ringe verschwinden lässt. Auch die preisgünstige Bettwäsche, selbst in Übergrößen, zog das Publikum an. Immer wieder der Renner waren die praktischen Dinge. Ob die Haushaltshelfer, die das Gemüse zerkleinern oder die Dekorationen für ein Buffet zum Kinderspiel machen, ob der Reiniger für die Autoscheiben, der Kleber, der das Nähen überflüssig macht, ob das Lederputzmittel oder der Fleckentferner, der mühelos eingesetzt alle Flecken beseitigt, die Gäste interessierten sich für alles Nützliche.
Auch die Außengastronomien, ob am Marktplatz, in der Marktstraße, in der Alte Straße, in der Bachstraße, am Maisons-Laffitte-Platz (Bahnhofsvorplatz) und am Rhein waren ständig komplett besetzt. Ebenso stark frequentiert waren die Angebote der Vereine. Schlange stehen war beim großen Kuchenbuffet des DRK-Ortsvereins und auch der Elfenrat konnte die Hände fliegen lassen, so stark frequentiert war der Stand mit Bratwürsten und Steaks.
Die Gäste nahmen die Gelegenheit, sich auszuruhen und kulinarisch verwöhnen zu lassen gerne an. Es gab kaum mehr einen Stuhl oder einen Platz auf einer Bank, der nicht besetzt wurde.
Neben der riesigen Angebotspalette der Händler wurden die Gäste auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sowohl die einheimische Gastronomie, Vereine und Einzelhändler, als auch fremde Beschicker boten ihre lukullischen Spezialitäten für die Gäste und Bürger der Stadt. Ob die Bratwurst, die frischen Waffeln, ob der gebackene Fisch oder das Spießbratenbrötchen, ob Süßes oder Herzhaftes, die Belgischen Fritten, ob Eisbecher, warme und kalte Getränke, die Auswahl war riesig, so dass für jeden sicher das richtige dabei war. Und auch die Unterhaltung der Gäste kam nicht zu kurz. Über Kirmesgeschäfte wie Karussell, Angel-, Süssigkeiten- und Spielzeugbude konnte sich der Nachwuchs freuen. Sehr gut an kam auch der Kinderflohmarkt in der Bachstraße. Kostenlos hatte der Nachwuchs die Gelegenheit seine ausrangierten Bücher, Spielzeuge, kleine oder große, Kleidung und vieles mehr zu dumping-Preisen zu verkaufen. Gleichermaßen konnte man beim Nachbarn mal schauen, was der zu bieten hat.
So wurden die Jakobsmarktgäste wirklich mit allem, was das Herz begehrt, rundum versorgt waren.
AB
Dicht an dicht schoben sich die Marktbesucher durch Remagen.
