Allgemeine Berichte | 10.03.2023

Zweiter Wäller Gartenpreis gestartet

Bewerbungen bis 22. September

Enspel. Das Regionalprojekt Kräuterwind hat im Stöffel-Park in Enspel den „Zweiten Wäller Gartenpreis“ gestartet. Er ist mit 3.000 Euro und mehreren Sonderpreisen dotiert. Neu ist in diesem Jahr insbesondere der Sonderpreis für naturnahes Gärtnern, der mit weiteren 1.000 Euro ausgestattet ist, sowie die Initiative „Kräuterwind-Kommune“. Bis zum 22. September 2023 haben alle Menschen in der Region zwischen Siegen, Lohmar, Adenau, Bingen und Wetzlar die Möglichkeit, sich um den „Wäller Gartenpreis“ zu bewerben. Ausdrücklich sind auch Schulgärten, Kita-Projekte, Privatgärten ebenso wie kommunale Projekte oder „grüne Klassenzimmer“, gestaltete Grünflächen auf Firmengeländen, reine Obstgärten usw. teilnahmeberechtigt. Eine neunköpfige Jury – sie setzt sich zusammen aus Jens Geimer (geschäftsführender Gesellschafter der „Westerwald-Brauerei“), Christina Heinz (Junior-Chefin des „Hotels Heinz“), Jörg Hohenadl (Projektleiter „Naturgenuss RheinWesterwald“), Steffi Klöckner (Geschäftsführerin „Birkenhof Brennerei“), René Kuhmann (Verlagsleiter „Verlag für Anzeigenblätter“), Markus Mann (geschäftsf. Gesellschafter der „Westerwälder Holzpellets“ sowie „MANN Energie“), Andrea Pithan (Landschaftsarchitektin des „Pflanzenhofs Schürg“) sowie die Naturgartenplanung „Wilde Hilde“ (vertreten durch Susanne Piwecki und Mirjam Hensel) – wird am Ende des Wettbewerbes aus allen Einsendungen ihren Favoriten auswählen. Zusätzlich zum „Zweiten Wäller Gartenpreis“ wird die Jury den Sonderpreis „naturnahes Gärtnern“ für einen Gartenbeitrag vergeben, bei dem die biologische Vielfalt gestärkt wird. Beim im Rahmen des Wettbewerbs ergänzend aufgelegten Programm „Kräuterwind-Kommune“ haben all jene Verbands- und Ortsgemeinden im genannten Gebiet die Chance diese Auszeichnung zu erhalten, die auf ihrem Gemeindegebiet einen die biologische Vielfalt fördernden Blühstreifen anlegen und dabei diese überprüfbaren Kriterien erfüllen:

Bei zweieinhalb Metern Breite müssen pro Einwohner mindestens zweieinhalb Zentimeter eines solchen Blühstreifens angelegt werden. Das macht die Region bunter und wertet sie auf als Lebensraum für allerlei Insekten, Vögel und andere Tiere, die ihren Platz in unserer modernen Welt immer schwerer finden. Die Initiative geht zurück auf eine Idee der Verbandsgemeinde Westerburg, die auf ihrem Gebiet 2022 bereits über 1.000 Meter Blühstreifen angelegt und Erfahrungen mit dieser Maßnahme gesammelt hat, die nun anderen Kommunen als Anregung dienen sollen.

Unter allen Gemeinden, die in diesem Jahr die Zertifizierung als „Kräuterwind-Kommune“ erhalten, werden zudem fünf Friedenslinden verlost. Diese sollen aus Anlass des Ukraine-Krieges an öffentlich zugänglichen Plätzen aufgestellt werden. Die Bäume werden von „MANN Energie“ gespendet.

Insgesamt verfolgt der gesamte „Wäller Gartenpreis“ das Ziel, die Region in ihrer Vielfalt zu zeigen und zu stärken (Stichwort „weiche Standortfaktoren“), die Lebensqualität für Bewohner wie Besucher zu fördern sowie zum Erhalt und zur Schaffung von Nahrung und Lebensraum für Tausende Tiere beizutragen. Damit einhergehen solle eine weitere Aufwertung des Westerwalds im Wettbewerb der Regionen. Zudem könne er als lebenswerter Landstrich Deutschlands noch bekannter gemacht werden, wie Kräuterwind-Geschäftsführer Uwe Schmalenbach betont.

Pressemitteilung

„Wäller Gartenpreis“

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