Allgemeine Berichte | 14.09.2017

Förderverein der Förder- und Wohnstätten gGmbH

Zweites Irish Folk Festival

Der Band „The Limericks“ gelang es, die gute Stimmung von der Bühne auf die vielen Zuhörer vor der Bühne zu übertragen.privat

Kettig. Unter dem Motto „Kettig wird zur Grünen Insel“ veranstaltete der Förderverein der Förder- und Wohnstätten gGmbH (FWS) nach der erfolgreichen Premiere im Jahre 2014, auch dieses Jahr das zweite Irish Folk Festival. Die Veranstalter hatten es (wohl eher ungewollt) geschafft, sogar dem Wetter einen typisch irischen Charakter zu verleihen, denn am späten Nachmittag regnete es noch "cats and dogs".

Doch pünktlich zu Beginn des ersten Konzertteils des Abends lugten um 18 Uhr schon wieder die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervor und die zahlreich erschienenen Besucher des Festivals, darunter auch viele behinderte Menschen mit ihren Begleitpersonen, konnten komplett trocken den langen Musikabend auf der grünen Wiese vor der Bühne genießen.

Die durstigen Kehlen blieben dabei natürlich nicht trocken, denn es gab reichlich irisches Bier. Doch die Fans der traditionellen irischen Musik waren in erster Linie natürlich wegen des tollen Line-ups gekommen. Nach der kurzen Begrüßung durch Dr. Alfred Marmann, dem Geschäftsführer der FWS, trat Peter Moskopp, der Vorsitzende des Fördervereins, ans Mikrofon und freute sich ganz besonders, dass er die erste Band auf der Bühne ansagen durfte, denn die vier Bandmitglieder von „The Limericks“ kommen alle aus Kettig. Schon nach wenigen Takten gelang es den vier mit Gitarre, Banjo, Querflöte und Bodhrán (einem irischen Perkussionsinstrument) sowie Gesang ausgestatteten Musikern, die gute Stimmung von der Bühne auf die vielen Zuhörer vor der Bühne zu übertragen. Nach ihrem gelungenen Auftritt durften sie die Bühne erst nach zwei Zugaben zufrieden verlassen.

In den Pausen wurde im Werkstattladen eingekauft

Die Pausen zwischen den Auftritten nutzten viele auch, um im Werkstattladen der Facheinrichtung einzukaufen. Nach einer kurzen Umbaupause ging es beim anschließenden Solo-Auftritt von Waldemar Felix, der einen Hälfte des Duos „The Irish Fellows“, etwas ruhiger zu.

Nur von seiner akustischen Gitarre begleitet sang Waldemar Felix irische Songs, deren Interpretation immer mal wieder an bekannte Sänger wie Paul Brady und Luka Bloom erinnerten. In der Umbaupause glaubte manch einer der Zuhörer, auf der Bühne tummele sich ein sog. Leprachaun, also ein irischer Kobold, auf der Suche nach dem Goldschatz am Ende des Regenbogens – doch es war Dr. Marmann, ausgestattet mit einem riesigen Irland-Hut und seinem Original-Bart, der noch mal Werbung für den Förderverein machte. Als musikalischer Höhepunkt des Festivals betraten dann „The Feddigans“ die Bühne und entfachten in den nächsten knapp zwei Stunden ein wahres musikalisches Feuerwerk. Auch bei dieser Band übertrug sich die Spielfreude der versierten Musiker unmittelbar auf die Zuhörer, die bei einigen Songs mitsangen, oder sogar ein wenig das Tanzbein schwangen. Zu Beginn eines jeden Songs erklärten die Sängerin oder auch der Sänger der Band immer kurz, worum es inhaltlich ging – was bei den Fans richtig gut ankam. Und dass man bei einem Irish Folk Festival den Song „Piano Man“ (im Original von Billy Joel) zu hören bekommt, war schon eine kleine Überraschung – die allerdings absolut gelungen war. Alle vier Musiker zeigten ein-drucksvoll, dass sie ihre Instrumente (Gitarre, Keyboard, Akkordeon, Perkussion, Mundharmonika, Flöte) beherrschten und der wunderschöne, oftmals an Mary Black erinnernde Gesang der Sängerin sowie der im Kontrast dazu eher raue Gesang des Sängers taten ihr Übriges, so dass die vielen Zuhörer sich nach diesem tollen Konzertabend schnell einig waren: Vom Irish Folk Festival in der FWS Kettig sollte es in ein paar Jahren unbedingt wieder eine dritte Auflage geben!

Der Band „The Limericks“ gelang es, die gute Stimmung von der Bühne auf die vielen Zuhörer vor der Bühne zu übertragen.Foto: privat

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