Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur - Hotel Café Germania und BLICK aktuell präsentieren Sonderausstellung
„Zwischen Welten“ - Josef Steib und seine Zeit
Ausstellung im Kulturcafé zeigt einen Gesamtüberblick über die Schaffenskraft des Cochemer Künstlers
Cochem. So bunt und vielfältig wie die Kunstwerke des bekannten Malers Josef Steib (1898 - 1957)., so präsentierte sich auch die illustre Riege jener Ehrengäste, die sich zur Eröffnung der zwischenzeitlich neunten Sonderausstellung des Cochemer Künstlers im Kulturcafé einfand.
Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur hatte in Kooperation mit der Galerie Steib, dem Hotel Café Germania und der Heimatzeitung BLICK aktuell eingeladen, um im Rahmen einer Vernissage die neuerliche Ausstellung zu eröffnen. Hierbei war es die angenehme Aufgabe von Germania-Geschäftsführer Herbert Budweg die „Steibianer“ (Fangemeinde des Malers) willkommen zu heißen und als versierter Moderator durch den Abend zu führen.
In diesem Zusammenhang war es ihm eine besondere Freude, mit Edmund Elsen, Dr. Katharina Bornkessel und Lydia Immerheiser M.A., auch die offiziellen Vertreter der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur in Cochem begrüßen zu können. Ebenfalls gerne mit von der Partie waren Steib-Galerist Rudolf Mattar, Landratsstellvertreter Hans-Jürgen Sehn, MdL Benedikt Oster, Bürgermeister Wolfgang Lambertz, Stefanie Balthasar-Schäfer in Vertretung von Bürgermeister Helmut Probst, sowie die Gastgeber Peter und Annica Göbel. Mit Deodora Sommer war auch die Nichte von Josef Steib aus dem Raum München angereist, die sich am Abend über einen Blumengruß aus der Hand von Bürgermeister Lambertz freuen durfte.
So sind die Ausstellungen des Ausnahmekünstlers Josef Steib im Germania, in dem er auch zeitlebens, nebst Gattin Brunhilde, gern gesehener Stammgast war, mittlerweile in Cochem zu einer willkommenen Tradition geworden. Ein Umstand, der den Kreis der Steib-Freunde bis heute permanent anwachsen ließ.
Bisher unveröffentlichte und selten gezeigte Werke
Wurden in den gut besuchten Ausstellungen bisher spezielle Themen und Schaffensperioden des Künstlers präsentiert, so zeigt die große Vielfalt der Gemäldeauswahl zur Sonderausstellung einen Gesamtüberblick über dessen Schaffenskraft unter dem Motto: „Zwischen Welten“- Josef Steib und seine Zeit“.
Diesbezüglich kann man aktuell nicht nur bisher unveröffentlichte und selten gezeigte Werke des prominenten Cochemer Malers sehen, sondern auch sein erstes bekanntes Ölgemälde von 1917: „Segelschiff Potosi bei Kap Horn“, sowie sein letztes Werk, ein Aquarell von 1957: „Farbvisionen, ein Sommertag“ betrachten. Parallel dazu wird dem Besucher der neuen Ausstellung ein Begleitkatalog an die Hand gegeben, der die Kunstwerke des Malers in fünf Zeitabschnitte einteilt und detailliert erklärt.
Dabei lässt sich schnell das breite Schaffensspektrum von Steib erkennen, der sich nie einer bestimmten Stilrichtung unterwarf, sondern immer wieder künstlerisch ausbrach und praktisch das gesamte Genre bediente.
Eine absolute Meisterleistung von Josef Steib und ein unvergessliches Erlebnis für Freunde exzellenter Malkunst.
Lydia Immerheiser M.A., von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, war es vorbehalten, am Abend der Ausstellungseröffnung allen Anwesenden noch einmal ein wortgewandtes Porträt des bekannten Malers zu zeichnen, bevor die Offiziellen zu einem Rundgang durch die Ausstellung einluden.
Dazu reichte das Germania-Küchenteam leckere Canapés und das Ernster Weingut Göbel-Schleyer dazu vorzüglich korrespondierende Weine.
Ausstellung bis 30. April
Die Ausstellung ist täglich bis 30. April im Hotel Café Germania zu sehen und zeigt 36 besondere Werke des Künstlers.
TE
Vernissage zur Eröffnung der neunten Sonderausstellung des Malers Josef Steib im Kulturcafé Germania (v.l.) Herbert Budweg, Weinprinzessin Isabel, Wolfgang Lambertz, Edmund Elsen, Lydia Immerheiser, Benedikt Oster, Stefanie Balthasar-Schäfer, Hans-Jürgen Sehn, Peter und Annica Göbel, Dr. Katharina Bornkessel, Deodora Sommer. Fotos: TE
