Kunstförderverein EifelArt hatte zur Jahresabschlussveranstaltung eingeladen
„Zwischen den Stühlen“
Adenau. Mit der Vernissage des Bildermachers Peter Bucker hatte der Kunstförderverein EifelArt zur Jahresabschlussveranstaltung ins Treppenhaus und Trauzimmer des Rathauses in Adenau eingeladen. Als Hausherren begrüßte die Vorsitzende Dietlind Greifenhagen den 1.Beigeordneten der Verbandsgemeinde Adenau Jürgen De Temple sowie für die Stadt Adenau den 1.Beigerodneten Andreas Kerschgens. Die Vorsitzende begrüßte den ausstellenden Bildermacher Peter Bucker aus Kamen, als vielseitig künstlerisch tätigen Menschen, der sich selbst nicht als Künstler ausgibt. Nach einer Ausbildung als Schaufenstergestalter und der Arbeit als Sieb- und Offsetdrucker sowie Plakatmaler hat Bucker Grafik-Design mit dem Schwerpunkt Illustration studiert. Von ihm stammen auch die Illustrationen der bekannten Eifelkrimis von Jacques Berndorf. Die Ausstellung mit dem Titel „Lust auf Dialog“ zeigt viele seiner Bilder im Großformat wie die vier Exponate aus der griechischen Mythologie „Dädalus“ im Treppenaufgang bis hin zu Stilleben, oder die Gemälde „Blaumann I – III) im Trauzimmer sowie weiter Malereien, Zeichnungen und Druckgrafiken. Hier erlebt der Betrachter die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens des Bildermachers Bucker, mit den unterschiedlichen Materialien und Techniken. Zu Bucker selbst merkte die Vorsitzende noch an, das er stets einem vom Realismus geprägten Menschenbild treu bleibt und trotz seiner Experimentierfreude nicht in abstrakte Spielereien mit Farben und Formen abgleite. Die vielen Kunstinteressierten die den Weg zur Vernissage im Rathaus gefunden hatten lud Dietlind Greifenhagen ein, im Treppenhaus zu verweilen, sich zu unterhalten und das Gespräch mit Peter Bucker zu suchen, der gerne Stellung zu seinen Arbeiten bezog und auch auf weitere Details einging. Denn für Bucker bedeutet Kunst, sich mit der Wirklichkeit der modernen Gesellschaft auseinander zu setzen. Da im Mittelpunkt seiner Werke eindeutig der Mensch steht. Er erklärt seine Vorgehensweise, indem er sagt, „Ich will mir (und anderen) ein Bild machen, will durch das Bilder machen etwas begreifen von den Menschen und Bedingungen ihrer Existenz“ und daher bezeichnet sich Bucker auch als Bildermacher und nicht als Künstler. Mit seinen kurzen Gitarrenspielen brachte Eugen Stanik eine besondere Atmosphäre ins Treppenhaus der Verbandsgemeinde und stimmte die Besucher so ein die Ausstellung zu genießen, die noch bis zum 18.November zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen ist. UM
Vorsitzende EifelArt Dietlind Greifenhagen und Bildermacher Peter Bucker
Die 1. Beigeordneten Jürgen De Temple und Andreas Kerschgens.
