Verein „Zeitgenössische und historische Kunst Linz“
Zwölf junge Menschen werden ihre Werke zeigen
Die Vernissage ist am Samstag, 6. Juli, um 17 Uhr
Linz. „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Das Zitat von Joseph Beuys ist prägnant und bekannt. Nichtsdestotrotz gibt es einen großen Unterschied: einerseits eine Ausnahmegestalt à la Beuys zu verkörpern, andererseits sich als Künstler zu deklarieren oder eben ernsthaft als Künstler zu arbeiten.
Der Markt scheint den finanziellen Wert eines Werks über dessen Ästhetik zu stellen. Folglich müssen sich diejenigen, die Kunst produzieren, oftmals zwischen marktkonformen Ergebnissen und ihren eigenen künstlerischen Fragestellungen entscheiden. Andere wenden sich dem kommerziellen Design zu und Dritte der Kunstvermittlung. Alle wissen um ihre eigenen existenziellen Nöte, die mehr oder weniger durch die Kunst finanziert werden wollen.
Der Verein „Zeitgenössische und historische Kunst Linz“ präsentiert zwölf junge Menschen zwischen Studium und Beruf und ihre Kunst. Die Schaffenden sind durch ebendiese verbunden. Trotz unterschiedlicher Ziele vereint sie die Leidenschaft: Pascale Anhäuser, Gül Altuntas, Michelle Berg, Athina Chronopoulou, Sharon Gölden, Alexander Jakimenko, Larissa Jakobs, Nicole Maljarov, Lisa Maria Michel, Franziska Rheindorf, Tizian Schmidt und Robin Schmitt. Die Vernissage ist am Samstag, 6. Juli, um 17 Uhr, die Finissage am Sonntag, 28. Juli, 17 Uhr, mit einer Diskussionsrunde zum Thema „Kunst als Beruf?“ Geöffnet ist die Ausstellung in Linz (Markt 9) vom 6. bis 28. Juli, von Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr.
