Allgemeine Berichte | 28.10.2024

Vier Chöre aus Vallendar und Koblenz gestalten eine musikalische Andacht in der Pfarrkirche Vallendar

Zwölfter „Vallendarer Evensong“

Vallendar. Am Sonntag, 3. November 2024, laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde Vallendar um 18 Uhr zum mittlerweile zwölften Ökumenischen Evensong unter der Überschrift „Und führe zusammen, was getrennt ist“ in die Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus ein. Mitwirken wird dabei erneut der „Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf“ unter der Leitung von Sebastian Krings, der auch das Zentraldirigat aller beteiligten Chöre übernehmen und den Sologesang übernehmen wird. Der „Kinder- und Jugendchor Marzellinusspatzen“ Vallendar, der Kammerchor „Cantate“ aus Vallendar sowie der „Katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar“ jeweils unter der Leitung von Johann Schmelzer, der auch den Orgelpart der Andacht bestreiten wird und die musikalische Gesamtleitung innehat, bilden wieder die Stammbesetzung des Vallendarer Evensongs. Die liturgische Leitung liegt bei Pfarrer Gerd Götz von der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar und Pfarrer Martin Laskewicz von der katholischen Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena.

Die vier Chöre werden erneut zeigen, dass gerade die Musik es versteht, zu verbinden und zusammenzuführen, wenn Menschen - Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, evangelische und katholische Christinnen und Christen - in gemeinsamem Musizieren Gott loben, preisen und feiern.

Zu Gehör gebracht werden als Psalmvertonungen „Cantate Domino“ von Christopher Tambling, „Ins Weite“ von Thomas Quast und „Preis und Anbetung“ von Josef Rheinberger. Gemeinsam mit allen Chören wird neben dem Hymnus „Ich lobe meinen Gott“ in einem Chorsatz von Gitta Leuschner und dem Choral „Bleib bei uns Herr“ in einem Satz von Henry Monk das „Magnificat“ für vierstimmigen Chor und Orgel von Alan Wilson zur Aufführung gebracht. Zudem werden als Anthem „Song of Thanksgiving“ von Mark Patterson und eine „Nunc dimittis“-Vertonung für Bass solo und Orgel von Edward Bairstow dargeboten.

Allen diesen musikalischen Formen ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht in erster Linie zur Erbauung der Gemeinde oder aus Spaß am gemeinschaftlichen Musizieren gesungen werden, sondern zur höheren Ehre Gottes.

Diesem Ziel ist auch das kunstvolle Orgelspiel Johann Schmelzers verpflichtet, der das Programm der Andacht mit „Chant du soir“ (Op. 92/1) von Marco E. Bossi und „Fanfare“ von Jaques Lemmens kunstvoll abrunden wird.

Der „Evensong“ ist eine ökumenische Form, die aus der anglikanischen Tradition stammt und letztlich eine Abwandlung der katholischen Vesper ist; einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die kirchenmusikalische Gestaltung mit Chorgesang und Orgelspiel.

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