Allgemeine Berichte | 24.03.2015

Spendenübergabe von ANIMO an das Kinderhospiz in Koblenz

500 Euro für ambulantes Kinderhospiz gespendet

Die Singgruppe ANIMO (v.l.): Sabine Zappe, Bernadette Thielmann, Katja Masendorf, Claudia Hirt, Anke Beilstein, Annerose Goßlau, Verena Göbel. privat

Cochem. Mit ihrem Adventkonzert in der Pfarrkirche Ernst hatte die Singgruppe ANIMO vielen Zuhörern einen stimmungsvollen Eintritt in die Adventszeit bereitet. Jetzt bereitete sie kranken Kindern eine große Freude, indem sie einen Teil des Erlöses sowie kleinere gesammelte Beträge persönlich im ambulanten Kinderhospiz in Koblenz überbrachten. 500 Euro konnten die sieben Frauen an Katja Masendorf im Kinderhospiz, überreichen. Die Hospiz- und Palliativpflegefachkraft freute sich sehr und berichtete aus ihrer praktischen Arbeit. In vielfältiger Art werden todkranke Kinder und ihre Familien unterstützt. Ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten oft für lange Zeit betroffene Familien und kümmern sich nicht nur um die Organisation des Alltages, sondern sind auch Ansprechpartner bei Ängsten und Nöten. Sie ermöglichen Auszeiten für beanspruchte Eltern, besondere Zuwendung für Geschwisterkinder ebenso wie Ausflüge, an denen die gesamte Familie einschließlich des kranken Kindes teilnehmen kann. Die ANIMO-Frauen waren überaus beeindruckt. „Mit unserem Entschluss, das ambulante Kinderhospiz in Koblenz zu unterstützen, wollten wir gerade in Zeiten der Diskussionen über Sterbehilfe bewusst ein Zeichen setzen. Wir denken, dass es in einer humanen und christlichen Gesellschaft genau solche Einrichtungen und Netzwerke sind, die die richtige Antwort auf den Umgang mit schwerst- und todkranken Menschen geben“, erläutert Anke Beilstein den Beweggrund der Sängerinnen für diesen Spendenzweck. Alle waren sich sicher, dass das Geld beim Ambulanten Kinderhospiz Koblenz, dessen Einzugsbereich bis in den Landkreis Cochem-Zell geht, eine sinnvolle Verwendung findet.

Die Singgruppe ANIMO (v.l.): Sabine Zappe, Bernadette Thielmann, Katja Masendorf, Claudia Hirt, Anke Beilstein, Annerose Goßlau, Verena Göbel. Foto: privat

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