Wochenende des Roten Mosel-Weinbergspfirsich: bissfeste rote Früchtchen und wetterfeste Regentinnen
Annabell wurde zur Weinbergspfirsich-Fee gekürt
Cochem. Das traditionelle Wochenende des „Roten Mosel-Weinbergspfirsichs“ war in diesem Jahr wohl die am besten besuchte Veranstaltung dieses Events, denn schon zum Eröffnungstag ließen sich trotz widriger Witterungsbedingungen viele Hunderte Besucher auf dem Cochemer Pfirsich-Markt blicken. Mit ein Grund hierfür war, neben den bestens bestückten Marktständen, die offizielle Übergabe der Regentschaft von Weinbergspfirsich-Fee Sarah (Hofmann) an ihre Nachfolgerin Annabell (Goebel).
Begrüßung durch Weinkönigin Alena
Bei zunächst wolkenverhangenem Himmel begrüßte Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz die zahlreich anwesenden Besucher nebst Prominenten-Riege und übergab anschließend das Wort an die amtierende Cochemer Weinkönigin Alena. Auch diese fand herzliche Begrüßungsworte und freute sich sichtlich, die Amtseinführung von Weinbergspfirsich-Fee Annabell offiziell begleiten zu dürfen. Doch bevor es zur Zeremonie der Amtseinführung kam, ergriff die scheidende Pfirsich-Fee Sarah das Wort und erinnerte sich und alle Anwesenden an ihre vierjährige Amtszeit, in welcher sie als Repräsentantin der berühmten Moselfrucht wunderschöne Erlebnisse hatte.
Eine gleiche tolle Amtszeit wünschte sie abschließend ihrer Nachfolgerin Annabell, die sie dafür dankbar umarmte. In der Folge half Sarah der strahlenden Annabell dann beim Anlegen der Feen-Schärpe und übergab ihr abschließend auch den Blütenstab der Cochemer Pfirsich-Regentin.
Glückwünsche für die neue Pfirsich-Regentin
Erster Gratulant war natürlich Wolfgang Lambertz, der Annabell für ihre Amtszeit alles erdenklich Gute wünschte und sich bei Sarah für ihre ehrenamtliche Tätigkeit herzlich bedankte. Für alle drei Regentinnen gab es zum Abschluss der Zeremonie aus der Hand des Stadtchefs einen Blumenstrauß. Dann war der Rundgang über den Pfirsich-Markt angesagt, bei dem es Köstlichkeiten von der ganzen Vielfalt des Roten Mosel-Weinbergspfirsich zu probieren galt. Zusammen mit der Prominenten-Riege mischten sich die Regentinnen alsbald unter das erfreute Volk der Marktbesucher, die alsbald den gesamten Endertplatz bevölkerten. Selbst einsetzender Nieselregen vermochte es nicht, Majestäten und Festgäste zu vertreiben.
Leckeres vom Roten Mosel-Weinbergpfirsich
Während ein pfirsich-rotes Regendach Cochems Repräsentantinnen schützte, hatten die Besucher ihre eigenen „Paraplüs“ mitgebracht oder fanden Schutz unter den großen Schirmen der Marktbetreiber. Hier ließen sie sich dann die flüssigen und festen Produkte des Roten Mosel-Weinbergspfirsich schmecken und waren darüber laut eigenem Bekunden voll des Lobes. Neben dem prickelnden Winzersekt mit einem Schuss Pfirsich-Likör hatte es den Besuchern vor allem ein roter „Pfirsich-Eis-Slash“ angetan, den es mittels Strohhalm aus dem Glas zu genießen galt.
Aber auch
die traditionellen Pfirsich-Produkte wie Marmeladen, Kuchen etc. waren gefragt und gingen in großen und kleinen Gebinden über die Markttische. Derweil hatte der Rote Mosel-Weinbergspfirsich 2013, als eigentliche Frucht, noch die Bissfestigkeit einer rohen Früh-Kartoffel, was aber niemanden störte. Denn die Gunst der Marktbesucher lag ohnehin bei den vielfältigen und schmackhaften Endprodukten des Pfirsiches.
Bürgermeister Wolfgang Lambertz stellte zum Marktgeschehen die neue Cochemer Weinbergspfirsich-Fee Annabell vor. Fotos: TE
Der „Pfirsich-Eis-Slash“ hatte es vielen Marktbesuchern angetan. Er schmeckte den Verkostern hervorragend.
Auch die süßen Pfirsich-Liköre standen auf der Proben-Liste der Pfirsich-Freunde ganz vorne.
