Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“ gefördert
Auch Forst und Treis-Karden profitieren vom Fördertopf
Forst/Treis-Karden. Nun sind alle 14 Teilnehmergemeinden auf dem Weg im Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“. Mit der Ortsgemeinde Forst und Treis-Karden sind nun alle beantragten Förderzusagen von Bund und Land erteilt. Landrat Manfred Schnur überbrachte die Förderzusagen.
Projektinhalt
Im Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“ sollen integrierte Quartierskonzepte aufzeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Energiepotenziale bestehen und welche konkreten Maßnahmen für eine Umsetzung entwickelt werden müssen. Die Rahmenbedingungen werden dabei durch das Förderprogramm 432 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorgegeben.
Mit dem quartiersbezogenen Ansatz, den das Förderprogramm der KfW vorgibt, können unter anderem Lösungswege bei der energetischen Modernisierung des Gebäudebestands und der Energieeffizienz aufgezeigt werden, was zu einer Aufwertung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Gemeinde führen kann. In einem intensiven Beteiligungsprozess werden die örtlichen Akteure (Bürger, Hausbesitzer, Unternehmen, Land- und Forstwirte, kommunale Akteure sowie politische Entscheidungsträger) in den Grundlagen der Technik, Organisation und Finanzierung von Energieprojekten geschult und Projekte vor Ort entwickelt, um die örtlichen Energiepotenziale umzusetzen.
Konkrete Förderung in Zahlen für Forst
Für Forst kommt es durch die Beteiligung am Kommunalen Entschuldungsfond, neben der 65-prozentigen Förderung der KfW, zu einer Aufstockung durch Landesmittel auf 95 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies für die Gemeinde rund 10.500 Euro vom Land und 23.000 Euro vom Bund. Damit beträgt der Eigenanteil von 5 Prozent, den die Ortsgemeinde zu stemmen hat, rund 2.000 Euro.
Konkrete Förderung in Zahlen für Treis-Karden
Für Treis-Karden kommt es, neben der 65-prozentigen Förderung der KfW, zu einer Aufstockung durch Landesmittel auf 85 Prozent. In Konkreten Zahlen bedeutet dies für die Gemeinde rund 11.500 Euro vom Land und 37.000 Euro vom Bund. Damit beträgt der Eigenanteil von 15 Prozent, den die Ortsgemeinde zu stemmen hat, rund 8.500 Euro.
Projektstand
Nach dem sogenannten Markterkundungsverfahren, zur Auswahl qualifizierter Anbieter, die die Projekte vor Ort umsetzen sollen, fiel die Wahl auf das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS). Gemeinsam mit Dr. Alexander Reis, IfaS, stimmten die Gemeinderäte die Abgrenzung des Quartiers ab und werteten aus, welche Maßnahmen nötig und möglich sind. Die nächsten Termine werden eine Ortsbegehung und eine Auftaktveranstaltung für die Einwohner vor Ort sein.
Pressemitteilung des
unser-klima-cochem-zell e. V.
Landrat Schnur überbringt die Förderbescheide für die Ortsgemeinde Forst.
