Spitzenweingüter des Landkreises Cochem-Zell geehrt
Aushängeschilder der gesamten Region
Festlicher Empfang im Sitzungssaal der Kreisverwaltung - Zahlreiche Preise wurden vergeben
Cochem/Kreisgebiet. Mit einem festlichen Empfang im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Cochem-Zell würdigten die Vertreter der Kommunen, gemeinsam mit dem Kreisverband des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau e.V., die herausragenden Leistungen und Produkte der heimischen Spitzenweingüter.
Fünf Staatsehrenpreise, darunter einmal mehr der Große Staatsehrenpreis, sowie zwei Ehrenpreise wurden in diesem Zusammenhang vergeben. Diese Bilanz der Cochem-Zeller Betriebe ist für die Mosel einmalig. Weinbaupräsident Rolf Haxel stellte vor allem den hohen Stellenwert der Ehrenpreise in den Mittelpunkt. Für den Ersten Kreisbeigeordneten Hans-Jürgen Sehn, der in Vertretung von Landrat Manfred Schnur gratulierte, hatte Haxel noch eine besondere Überraschung parat: Anlässlich des ihm kürzlich verliehenen Titels „Ökonomierat“, erhielt er eine Weinpatenschaft für die Weinlage Calmont. Sehn zeigte sich bei seinen Ausführungen vor allem von der einzigartigen Ausnahmestellung der Cochem-Zeller im Rahmen der Landeswein- und Sektprämierung beeindruckt: „Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt. Nur mit ausgezeichneter Leistung und Qualität können sie dauerhaft auf dem Markt bestehen. Mit Ihren Auszeichnungen setzen sie ein Zeichen der Qualität in der Branche. Ich bin mir daher sicher, dass speziell auch durch diese Prämierung das Qualitätsbewusstsein für unseren Moselwein weiter gestärkt wird. Die positive Resonanz von Konsumenten haben die teilnehmenden Winzer sicher auch beim diesjährigen Weinforum Ende Januar in Trier gemerkt. Qualität setzt sich eben durch!“
Die Bedeutung des kraftvollen Miteinanders in der Moselregion unterstrich bei seiner Begrüßungsansprache Eric Westerheide, Vorstand der Sparkasse Mittelmosel Eifel-Mosel-Hunsrück. Cochems Verbandsbürgermeister Helmut Probst ging besonders auf die vielfältigen Aufgaben der Winzer ein, die sie heute erfüllen müssen: „Unsere Winzerinnen und Winzer sind echte Allrounder: Sie sind Landschaftspfleger, Künstler, Ästheten und auch Vermarktungsprofis in einer Person. Und weil wir alle wissen, dass sie diesen anspruchsvollen Beruf mit ganz viel Herzblut und einer heimatlichen Identität ausüben, schätzen wir und alle, die unsere einzigartige Ferienregion als Urlaubsgäste besuchen, unsere Winzerinnen und Winzer so sehr.“
Wie sehr die einzigartigen Moselrieslinge auch von der Deutschen Weinkönigin Janina Huhn (Pfalz) geschätzt werden, davon wusste Moselweinkönigin Lisa Dieterichs (Ellenz-Poltersdorf) zu berichten: „Nach einer gemeinsamen Verkostung von verschiedenen deutschen Weinen hatte sie spontan Lust auf ein gutes Glas Mosel-Riesling. Auch ich als Moselweinkönigin möchte den Winzern dafür danken, dass ich immer wieder solche tollen Weine genießen darf“, schloss Lisa Dieterichs ihren Beitrag.
Die Ehrenpreisträger: Großer Staatsehrenpreis für das Weingut Lönartz-Thielmann, Ernst; Staatsehrenpreis für das Weingut Leo Fuchs, Pommern; Staatsehrenpreis für das Weingut Klein-Götz, Bruttig-Fankel; Staatsehrenpreis für das Weingut Herbert Pies, Ellenz-Poltersdorf; Staatsehrenpreis für das Weingut Franz-Peter Fuhrmann, Ellenz-Polterdorf; Ehrenpreis des Bauern- und Winzerbandes Rheinland-Nassau e.V. für das Weingut Heinz Dehren, Ellenz-Poltersdorf; Ehrenpreis des Landkreises Cochem-Zell für das Weingut Theisen im Moselort Nehren.
Ehrung für den Ersten Kreisbeigeordneten Hans-Jürgen Sehn (r.). Anlässlich seiner kürzlichen Ernennung zum „Ökonomierat“ erhielt er aus der Hand von Weinbaupräsident Rolf Haxel eine Weinpatenschaft für die Weinlage Calmont.
