Allgemeine Berichte | 18.02.2014

Projekt „Mensch für Mensch“ freut sich über Ehrenamtliche

Das Leben bleibt lebenswert; auch im Alter

Lutzerath. In den Gemeinden der Verbandsgemeinden Ulmen und Kaisersesch geschieht sehr vieles, was älteren Menschen Freude und Abwechslung in den Alltag bringt und das Leben erleichtert. Nachbarschaftshilfe und organisierte Seniorenarbeit der Orts- und Kirchengemeinden tragen hier dazu bei, dass für die Seniorinnen und Senioren auch im Alter das Leben lebenswert bleibt. Dennoch gibt es auch viele ältere Menschen, die alleine leben und sich über einen Besuch und die Begegnung mit Mitmenschen freuen. Mit seinem Projekt „Mensch für Mensch“ hat das Ambulante Hilfezentrum der Caritas in Lutzerath im Jahr 2007 einen ehrenamtlichen Besuchsdienst eingerichtet, der seither vielen älteren Bewohnerinnen und Bewohnern der Eifelgemeinden schöne Stunden beschert und kleine Hilfen im Alltag gebracht hat. Dem Team von engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern liegt dabei das Wohl der älteren Generation am Herzen und freut sich, wenn die Gruppe durch weitere Ehrenamtliche verstärkt wird. „Mit unserem Projekt „Mensch für Mensch“ bieten wir Mitbürgerinnen und Mitbürgern jeden Alters und jeder Konfession die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und eigene Lebenserfahrung Anderen zugute kommen zu lassen“, so Rosi Münich, Leiterin des Ambulanten Hilfezentrums in Lutzerath. „Wer mitmacht, kann auf diese Weise neue Menschen kennenlernen, eine erfüllende Tätigkeit bei freier Zeiteinteilung in der Freizeit ausüben und gleichzeitig erleben, wie schön es ist, Freude zu schenken“, so die Leiterin weiter. Der Einsatz für die älteren Mitmenschen ist dabei das Eine, auf der anderen Seite erleben die freiwillig Mitarbeitenden das gemeinsame Arbeiten in einem harmonischen Team, das „Neue“ stets herzlich willkommen heißt. „Die Aufgaben, die auf die Ehrenamtlichen zukommen, sind sehr offen gehalten und individuell zu gestalten. Sie können ältere Menschen besuchen, sich mit ihnen unterhalten, ihnen zuhören oder einfach nur da sein, sie bei einem kleinen Spaziergang begleiten, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht mit ihnen spielen oder mit ihnen singen“, so Ira Gerhartz, die als Projektkoordinatorin die Ehrenamtlichen fachlich begleitet. Damit die Ehrenamtlichen mit viel Freude mitarbeiten und sich nicht alleine gelassen fühlen, wird ihnen vom Ambulanten Hilfezentrum nicht nur eine vorbereitende Schulung geboten. Auch die Vermittlung von Einsätzen gehört ebenso zur Begleitung wie die regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch und das Zur-Verfügung-Stehen von ständigen Ansprechpartnerinnen bei auftretenden Fragen sowie ein umfassender Versicherungsschutz. „Wer sich für diese schöne Form des Ehrenamtes interessiert, kann sich jederzeit an uns wenden. Wir informieren gerne über alles Wissenswerte über dieses abwechslungsreiche Einsatzfeld“, so Rosi Münich und Ira Gerhartz, die im Ambulanten Hilfezentrum der Caritas in Lutzerath unter Tel. (0 26 77) 9 37 20 erreichbar sind.

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