Lokalsport | 08.07.2015

Ruder-DM mit vier Medaillen für Treis-Karden

Drei Mal Gold und einmal Silber errungen

Ausnahmestellung unter den Leichtgewichten unter Beweis gestellt

Mit dem Gewinn des Leichtgewichts-Vierers begann der „Medaillenregen“ für Alexander Diedrich aus Polch (vorne, zweiter v.l.). Mit seinem Zweierpartner Lucas Schäfer aus Marburg (vorne, erster v.l.) gewann er noch einmal Gold im Achter und Silber im Zweier. Zur WM hat sich diese Vierermannschaft mit zwei weiteren Ruderern aus Münster ins bulgarische Plovdiv qualifiziert. Privat

Köln, Treis-Karden. Drei Mal Gold und einmal Silber ist die bemerkenswerte Ausbeute der Rudergesellschaft Treis-Karden bei den Deutschen Meisterschaften U23. Alexander Diedrich und sein Zweierpartner Lucas Schäfer (Marburg) stellten hierbei mit zwei Gold- und einer Silbermedaille ihre Ausnahmestellung unter den Leichtgewichten unter Beweis. Die Beiden ruderten im Vierer mit einem weiteren Spitzenzweier aus Münster als Erster über die Ziellinie, wie auch im Leichtgewichts-Achter mit weiteren Spitzensportlern der Vereine aus Leverkusen, Köln und Berlin. Lediglich im Zweier wurden Alexander Diedrich und Lucas Schäfer auf den Silberrang verwiesen, da sie den vielen Starts in Vorentscheidungen und Endläufen auf der zwei Kilometer Wettkampfstrecke Tribut zollen mussten. In der entscheidenden Phase bei Streckenhälfte des Zweierrennens „fingen sie einen Krebs“ und musste dem Zweier aus Berlin den Vortritt lassen. Ein weiterer Spitzensportler der RG Treis-Karden konnte wieder eine Goldmedaille seiner Sammlung einreihen. Jonas Wiesen, der im „Deutschlandachter U23“ am Steuer sitzt, lies bei Schiebewind und hohen Wellen seine Mannschaft mit deutlichem Vorsprung die Ziellinie überqueren. Doch nun steht die nächste Prüfung für Alexander Diedrich und Jonas Wiesen an. Beide sind zu den Weltmeisterschaften U23 im bulgarischen Plovdiv nominiert und müssen zur Vorbereitung drei Wochen ins Trainingslager nach Ratzeburg, um von dort aus zur WM anzureisen. Soweit waren die betreuenden Trainer der Rudergesellschaft Dominik Keller und Michael Hippert mehr als zufrieden. Doch während die beiden Spitzensportler der Rudergesellschaft um Medaillen erkämpften, gingen die Nachwuchssportler leider leer aus. Lediglich Tim Bier, Jonathan Müller und Steuermann Lorenz Schneiders konnten in einem Renngemeinschaftsachter ins Leichtgewichts-A-Finale U19 vordringen und den sechsten Platz belegen. Im Leichtgewichts-Vierer U19 mit Niklas Schwab (Koblenz) und Lars Urban (Bernkastel) fehlten im Hoffnungslauf nur zwölf hundertstel Sekunden zum Erreichen des A-Finals. Laura Nitzsche kam im Leichtgewichts-Einer U23 auf Rang vier des kleinen Finals durchs Ziel und belegte in der Endwertung den zehnten Platz. Die junge Zweier-Mannschaft mit Theresa Wiesen und Katharina Nitzsche (U17) fuhren beherzte Rennen und konnten sich ihr Ziel unter die zwölf besten Boote zu fahren nicht erfüllen. Mit nur einem „Luftkasten“ Rückstand verfehlten sie dieses Ziel. Unter die zwölf besten Boote zu fahren hatte sich auch Eva Sackenheim mit ihrer Zweierpartnerin Anna Marx (Lahnstein) vorgenommen. Doch konnten sie sich nach Vor- und Hoffnungslauf in der technisch anspruchsvollen Bootsklasse des „Zweier ohne“ (U19) nicht mehr für das Halbfinale qualifizieren.

Gold für den Spitzensteuermann Jonas Wiesen aus Brieden (vorne, erster v.l.). Mit dem „Deutschlandachter U23“ wird er auch bei der WM an den Start gehen. DRV/(Seib)

Gold für den Spitzensteuermann Jonas Wiesen aus Brieden (vorne, erster v.l.). Mit dem „Deutschlandachter U23“ wird er auch bei der WM an den Start gehen. Foto: DRV/(Seib)

Mit dem Gewinn des Leichtgewichts-Vierers begann der „Medaillenregen“ für Alexander Diedrich aus Polch (vorne, zweiter v.l.). Mit seinem Zweierpartner Lucas Schäfer aus Marburg (vorne, erster v.l.) gewann er noch einmal Gold im Achter und Silber im Zweier. Zur WM hat sich diese Vierermannschaft mit zwei weiteren Ruderern aus Münster ins bulgarische Plovdiv qualifiziert. Foto: Privat

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