Lokalsport | 04.02.2015

Spvgg Cochem nimmt mit zwei Mannschaften am Bambini-Kreistag teil

Ein, zwei, drei - Fußball ist dabei!

Auch wenn nicht alle Spiele gewonnen werden konnten, hatten die Cochemer Bambini doch allen Grund zum Jubeln, schließlich konnte man um viele Erfahrungen und schöne Erinnerungen reicher die Heimreise antreten. privat

Cochem. Die Bambini der Spvgg Cochem mischten im vorkarnevalistischen Treiben auf dem Bambini-Kreistag in Simmern mit. Die Vorfreude war bei allen 13 mitgereisten Kickern samt Elternschar riesen groß. Da konnte auch der einsetzende Schnee die Stimmung nicht drüben. Nach einer organisatorischen Meisterleistung, insgesamt jagten 39 Mannschaften aus dem ganzen Fußballkreis an diesem Tag dem Stoffball hinterher, agierten die Cochemer mit zwei Teams innerhalb des sechsgruppigen Feldes.

Die erste Cochemer Mannschaft startete verhalten. Der erstmals im Tor stehende Chris-Kento Wagner hechtete weltmeisterlich von einer in die andere Ecke - letztlich wurde er jedoch zweimal überwunden. Da verhalf der zwischenzeitliche Ausgleich von Elias Beth in bester Gerd Müller-Abstaubermanier auch nur zu kurzzeitiger Freude. Dennoch waren die Kicker nicht geknickt, auch wenn man im zweiten Spiel ebenso mit 0:2 unterlag. Erst im dritten Spiel wollte der Knoten platzen. Als Phil Fiedermann sich ein ums andere Mal durchsetzte und den gegnerischen Torwart insgesamt viermal überwand, war der erste Sieg des Tages zementiert. Der Bann war gebrochen. Frenetisch umjubelt starteten die Bambini in ihr letztes Spiel, dem Laurin Grünewald seinen Stempel aufdrückte. Mit einem fulminanten Distanzschuss überwand er den gegnerischen Torwart zum frühen 1:0. In der Folge entwickelte sich gegen die Karbacher ein hitziges Duell, bei dem vor allem kämpferische Attitüden ausschlaggebend waren. Allen voran agierten die beiden Abwehrrecken Mads Ostermann und Alexander Eisfeld mit ganzem Körpereinsatz und erwiesen sich als wahre „Türme in der Schlacht“ - die Basis für den Sieg im Abschlussspiel.

Die zweite Truppe, von Coach Mirko Röhr selbst betreut, erwischte eine starke, quasi die „Todesgruppe“.

In den ersten beiden Spielen parierte Keeper Elias Eisfeld ein ums andere Mal glänzend - doch der erhoffte Erfolg blieb aus. In beiden Spielen wurde das Feld mit einer Niederlage verlassen, auch wenn Dominik Jobelius in der zweiten Partie mit einem sehenswerten Seitenschuss aus der Drehung für den zwischenzeitlichen Anschluss und gleichsamen Höhepunkt sorgte. Der Knoten bei Cochem II sollte erst im dritten Spiel platzen. Coach Röhr warf die Taktik um, agierte offensiver und beorderte Christopher Winter ins Tor. Vor ihm zeigte der Abwehrriegel um Glenn Klein, Lasse Thomas und Nico Göbel vollen Körpereinsatz und Bissigkeit im Zweikampf. Die Mühen lohnten - hinten stand die Null. Immer wieder angetrieben vom körperlich robusten Nils Röhr und dem offensiver spielenden Elias Eisfeld lag der Treffer nah.

Die Entscheidung besorgte jedoch der zwischenzeitlich für eine Packung Gummibärchen ausgeliehene Phil Fiedermann, der kurz vor dem Ende das Leder zum entscheidenden 1:0 ins Netz drosch. Die Freude über den Sieg selbst wurde auch nicht durch einen erneuten Ausrutscher im letzten Gruppenspiel geschmälert - wichtiger war der Sieg über Hausbay.

Die Teilnahme am Bambinitag in Simmern zeigte, welch positive Entwicklung die Jungkicker durchlaufen haben. Gemeinsames Trauern um vergebene Chancen und Niederlagen gehörte ebenso zu den Erfahrungen wie das mannschaftliche Bejubeln der Tore und Siege. Zusammengefasst: schöne Erinnerungen, auf die die Jungen mit Freude zurückblicken dürfen.

Beherzt gingen die Cochemer Bambini das Spiel gegen Gastgeber Simmern an.

Beherzt gingen die Cochemer Bambini das Spiel gegen Gastgeber Simmern an.

In Sachen Kampfgeist standen die Nachwuchskicker ihren großen Vorbildern kaum nach.

In Sachen Kampfgeist standen die Nachwuchskicker ihren großen Vorbildern kaum nach.

Auch wenn nicht alle Spiele gewonnen werden konnten, hatten die Cochemer Bambini doch allen Grund zum Jubeln, schließlich konnte man um viele Erfahrungen und schöne Erinnerungen reicher die Heimreise antreten. Fotos: privat

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