Ganz Bruttig stand im Zeichen des Weins
Großer Festumzug und tolles Feuerwerk
Vier Tage lang feierte man das Winzerfest
Bruttig. Das Winzerfest in Bruttig ist bei Insidern schon lange ein Geheimtipp.
Vier Tage lang feiert man auf dem idyllisch gelegenen Festplatz direkt an der Mosel. Schon freitags startete auch in diesem Jahr das Traditionsfest mit einer schwungvollen Disco-Night. Am Samstag stand am Nachmittag nach der offiziellen Eröffnung durch die amtierende Weinkönigin Lisa (Dünchem) mit ihren Prinzessinnen Linda (Rübenach) und Laura (Heimes) die Ehrung der Altwinzerinnen und -winzer an. Viele Hundert Besucher verfolgten anschließend das Platzkonzert der „Original Klingenden Moselländer“ auf dem Festplatz, ehe gegen 22 Uhr die stimmungsvolle Moselufer-Beleuchtung den ersten Farbtupfer des diesjährigen Winzerfestes setzte. Weingott Bacchus hielt anschließend unter dröhnenden Böllerschüssen feierlichen Einzug ins Festzelt. Sonntags nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha trafen sich Bruttiger und Gäste zum obligatorischen Frühschoppen am Weinbrunnen. Die passende Musik dazu lieferten „Koninklijke Fanfare Sint Michael“ aus Overijse/Talanen.
Farbenprächtige Fußgruppen und Motivwagen
Um 14.30 Uhr startete dann der große Festumzug, der in diesem Jahr besonders farbenprächtige Fußgruppen und Motivwagen aufwies. Hunderte säumten die Straßen, um die Musikformationen, die historischen Kostüme und die originellen Ideen rund um den Wein zu bestaunen. Groß und Klein präsentierten Geschichte(n) rund um den Rebensaft. Die Fahnenschwenker aus Overijse, die Cochemer Mägde, die Bauern- und Römergruppe Bruttig, die Kinder der Mosel und die Römerinnen aus Fankel sowie Bacchus und die Weinmajestäten lieferten ein tolles Beispiel für Tradition und Brauchtum der Heimat. Abends dann ab 22 Uhr ein fulminantes Feuerwerk, das einen wahren Funken- und Raketenregen über die Köpfe der Weinfestbesucher zischen und regnen ließ. Am Montag endete das Winzerfest in Bruttig traditionell mit der Kinderbelustigung und einem Flohmarkt. Abends gab es dann für die Unermüdlichen noch einmal Tanz und edle Tropfen am Weinbrunnen, im Festzelt und im Weingarten.
Weinkönigin Lisa und ihre Prinzessinnen durften beim Umzug nicht fehlen.
Weingott Bacchus fuhr mit Gefolge im Festzug mit.
