SpVgg. Cochem - SG Sohren 1:4 (1:3)
Herbe Heimspielniederlage
Cochem. Eine herbe Heimspielniederlage kassierte die SpVgg. Cochem, am Tag des 25-jährigen Mauerfalls. Passend zu diesem Feiertag öffnete die Cochemer Abwehr ihre Schranken und lud Sohren zum Tore schießen ein. Die Hunsrücker nahmen dankend an und führten bereits nach 5 Minuten mit 2:0. Cochem zeigte Reaktion und konnte in der 8. Minute, nach einem schönen Angriff über Eric van Morbeck, durch Klaus Fahrenkrog auf 1:2 verkürzen. Nach dem Anschlusstreffer kamen die Kreisstädter besser ins Spiel und konnten Druck auf die Sohrener Abwehr aufbauen. Der Ausgleichstreffer wurde jedoch, von dem gut leitenden Schiedsrichter Udo Pfeifer, wegen Abseitsstellung zu Recht aberkannt. Kurz vor der Pause erhöhte Sohren dank Cochemer Unkonzentriertheit in der Defensive auf 3:1. Wer dachte, dass sich die Cochemer Mannschaft gegen die drohende Heimspielniederlage in der zweiten Halbzeit stemmen würde, wurde enttäuscht. Sohren diktierte das Spielgeschehen und kam zu mehreren gefährlichen Torabschlüssen. Die Hunsrücker konnten sich sogar den Luxus leisten, einen Elfmeter zu verschießen. Den 1:4-Endstand erzielte Sohrens bester Mann A. Herdt mit einem platzierten Distanzschuss.
Nach Ende der Hinrunde belegt die SpVgg. Cochem den 7. Tabellenplatz der Kreisliga A Hunsrück/Mosel. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Staffel befinden sich zehn Teams, darunter auch die SpVgg., in latenter Abstiegsnot. Dabei ist die Zahl der Absteiger abhängig vom Verbleib der Hunsrück/Mosel Teams in der Bezirksliga Mitte. Um nicht bis zum letzten Spieltag, um den Klassenerhalt zu zittern, sollte die Cochemer Mannschaft noch vor der Winterpause wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Und das sollte am besten, laut Günter Schabowski: „Nach meiner Kenntnis…ist das sofort, unverzüglich!“, geschehen.
Aufstellung: Weber - Fahrenkrog, Gilles, Laux, Kusbach - Nikolay, Steffens (70. Cialdella), Berdi, v. Morbeck (80. Beuter) - Müller, Sieger (46. Cornely)
