Deutsche Herzstiftung startet bundesweite Herzwochen
Herzschwäche kann jeden treffen
Vortrag im Marienkrankenhaus Cochem
Cochem. Die Herzschwäche ist eine ernste Erkrankung und nimmt auch aufgrund der steigenden Lebenserwartung weiter zu. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zwei bis drei Millionen Menschen an Herzschwäche. Jährlich werden über 370.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, über 48.000 sterben daran. Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Nicht nur das Herz selbst, auch andere Organe wie Gehirn, Nieren oder Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu Beschwerden wie Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Knöcheln. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen, sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben. Gemeinsam mit der AOK Cochem-Zell will das Marienkrankenhaus Cochem über Prävention, Diagnostik und Therapie der Herzschwäche informieren Dr. med. Alexander Hoppe, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Oberarzt der Inneren Abteilung des Marienkrankenhauses Cochem, lädt alle Interessierten und Angehörige von Gefährdeten, Herzsportgruppen sowie Mitglieder von Sportvereinen am 7. November, um 19 Uhr, in das Marienkrankenhaus in Cochem in die dortige Krankenpflegeschule zu einem Vortrag unter dem Motto „Das schwache Herz - Diagnose und Therapie heute“ ein. Der Vortrag ist kostenfrei.
