Allgemeine Berichte | 15.07.2015

200 Kilometer entlang der Mosel zwischen Koblenz und Trier - 250 Athleten im Ziel

Hospizlauf hilft totkranken Menschen

Mit der Spendendose vorweg, traf diese Gruppe pünktlich in Moselkern ein. Obst, Wasser, Tee, kleine Snacks und salzhaltige Getränke hielt das Helferteam beim 12. Hospizlauf unter schattigen Bäumen bei Moselkern bereit.TT

Cochem-Zell. Die 12. Auflage des jährlichen Hospiz-Laufes zwischen Koblenz und Trier stand unter einem guten Stern: Schon beim Start in Koblenz gingen zunächst 115 Teilnehmer auf die Strecke, um im Dienst der guten Sache entlang der Mosel bis nach Trier zu laufen. Der Erlös, der durch Spenden und Verkaufsaktionen erzielt wird, geht zu 100 Prozent traditionell an das Hospizhaus in Trier und soll dazu beitragen, totkranken Menschen ein würdiges Sterben zu ermöglichen. Pünktlich um 12 Uhr fiel am Deutschen Eck in Koblenz der Startschuss. Gegen 16:07 Uhr waren die Läufer, Biker und Skater in Moselkern. Dort an der Mosel war eine Servicestation eingerichtet, an der es Snacks, Früchte, Tee, Säfte und Wasser für die hitzegeplagten Athleten gab. Gemütlich ging es anschließend in Richtung Cochem weiter, wo die Sportler gegen 19:48 Uhr eintrafen. In Ediger-Eller machten die Akteure einen kleinen Schlenker durch die Straße der Sportler, die Rudolf Franzen in Eigeninitiative geplant und ausgearbeitet hat. In Bremm trafen die Sportler gegen 21 Uhr ein, bevor in Zell gegen 22:37 Uhr eine Pause eingelegt wurde. Um Mitternacht führte die Strecke über die Brücke bei Reil auf die Hunsrückseite der Mosel immer flussaufwärts in Richtung Trier. Der Lauf ist kein Wettkampf, vielmehr ein Gruppenlauf in moderatem Tempo (circa 6:20 min/km bis 6:30 min/km, was etwa neun Stundenkilometer entspricht). Eine gute Gelegenheit, um mit den Mitläufern auf den 21. Etappen ins Gespräch zu kommen, neue Leute kennenzulernen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Das Organisationsteam freute sich über jeden Einzelläufer, Radfahrer und Inline-Skater zur Unterstützung. Man konnte übrigens überall entlang der Strecke in den Lauf einsteigen beziehungsweise aussteigen; je nach Lust und Kondition. Freunde, Firmen, Arbeitskollegen oder Sportvereine durften sogar als Staffel starten und so den Lauf vom Start bis zum Ziel begleiten. Geschätzte 250 Akteure waren dann am Samstag gegen 12 Uhr in Trier dabei, als die Truppe am Hospizhaus (Ostallee 67) eintraf. Im vergangenen Jahr konnte so nach Mitteilung der Veranstalter von den rund 500 Teilnehmern eine Spendensumme in Höhe von 23.000 Euro überreicht werden. Wer ebenfalls etwas für die gute Sache spenden möchte, sollte sich folgende Kontodaten merken: Hospizlauf Trier, IBAN DE25 5855 0130 0007 0203 99, BIC TRISDE55XXX, Sparkasse Trier, Verwendungszweck: Hospizlauf 2015.

Mit der Spendendose vorweg, traf diese Gruppe pünktlich in Moselkern ein. Obst, Wasser, Tee, kleine Snacks und salzhaltige Getränke hielt das Helferteam beim 12. Hospizlauf unter schattigen Bäumen bei Moselkern bereit.Foto: TT

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