Allgemeine Berichte | 07.10.2015

Energie sparen in Kirchengemeinden

Jetzt sind Bewerbungen für neuen Projektdurchgang möglich

Kirchengemeinde Urmitz -Mülheim stellt Erfolge vor

Die Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Friedenskirche. privat

Urmitz-Mülheim. In der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim wurde der Startschuss für den neuen Durchgang des Projektes „Energie sparen in Kirchengemeinden“ des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel e.V. gegeben. Kirchengemeinden können sich jetzt bewerben. Frau Pfarrerin Stahlecker-Burtscheidt begrüßte die TeilnehmerInnen der Informationsveranstaltung des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel e.V. Sie betonte, dass der Umweltschutz auch eine theologische Aufgabe ist, der sich die Kirchen stellen müssen. Hier waren sich alle Anwesenden einig: Neben dem Bekenntnis zur Bewahrung der Schöpfung gehört auch das Handeln. Gehandelt wurde bereits in vielen Punkten in der Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim. Dies wurde während der Präsentation von Hans-Joachim Salewsky, Ev. Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim, deutlich. Bereits früh nahm sich die Kirchengemeinde des Themas an und seitdem wurden zahlreiche Projekte umgesetzt. Am offensichtlichsten sind die beiden Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Friedenskirche und des Paul-Gerhardt-Hauses, dem Gemeindezentrum der Kirchengemeinde. Zusammen haben beide Anlagen eine Leistung von 54 kWp und seit dem Betriebsstart vor vier Jahren wurden über 80 t CO2 eingespart. Die Anlagen produzieren ca. die dreifache Strommenge, die in den beiden kirchlichen Gebäuden verbraucht wird. Aber nicht nur Maßnahmen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung wurden umgesetzt, auch Maßnahmen zur Energieeinsparung stehen seit mehreren Jahren im Fokus der Gemeinde: Neue Pumpen der Heizungsanlage sowie eine energieeffiziente Beleuchtung gehören ebenfalls dazu, sowie ein bewusster Umgang mit Energie. Weitere Maßnahmen sind schon geplant. So steht ein hydraulischer Abgleich im Haus der Begegnung in Koblenz-Rübenach auf der Agenda. Hans-Joachim Salewsky betont aber auch, dass Energieeinsparung kein Selbstläufer ist: „Eine dauernde Kontrolle der Verbrauchswerte ist wichtig, um zum einen technische Defekte frühzeitig ausfindig zu machen, jedoch zum anderen auch einen nachlässigen Umgang mit Heizung und Strom vorzubeugen.“ Hartmut Baden, Energieberater im Auftrag des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel e.V., stellte das Projekt „Energie sparen in Kirchengemeinden“ vor, welches auch anderen Kirchengemeinden helfen will, Energiekosten einzusparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Rahmen des Projekts werden die Gebäude von den Verantwortlichen in der Kirchengemeinde gemeinsam mit den Energieberatern begangen. Im Gespräch werden erste Möglichkeiten aufgezeigt, um Energie einzusparen. Danach wird ein ausführlicher Bericht für jedes besichtigte Gebäude mit Maßnahmenvorschlägen erstellt, welcher dann den Gemeindegremien vorgestellt wird. Der Bericht und die Diskussion hierüber sind eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Gemeinde zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen. Erste Interessenten haben sich für die Teilnahme am Projekt gemeldet, aber noch weitere Kirchengemeinden können teilnehmen. Interessenten melden sich bitte bei Rüdiger Kape, Tel. (02 61) 10 84 20, ruediger.kape@kvmyk.de und erhalten dann weitere Informationen.

Die Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Friedenskirche. Foto: privat

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