Politik | 12.03.2014

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag in Cochem - Gespräche und Tanze

Kapuzinerkloster als Mekka der Nationen

Max Schade sang sich mit seinen Tänzerinnen in die Herzen der Frauen.

Cochem. Das Kapuzinerkloster in Cochem erlebte am vergangenen Samstag anlässlich des Internationalen Frauentages eine Veranstaltung der besonderen Art: Gäste aus vielen Nationen strömten ab mittags zusammen, um sich bei Nationalgerichten, kleinen Snacks, Kaffee und Kuchen auszutauschen, miteinander zu reden und zu plaudern. Die Mainzer Ministerin Irene Alt ließ es sich nehmen, zusammen mit Landrat Manfred Schnur und diversen Volksvertretern das mehrstündige Treffen zu eröffnen und Grußworte zu sprechen. Landrat Manfred Schnur ehrte zum Beginn seiner Rede eine verdiente Frau aus dem Kreisgebiet, denn für Erna Franzen gab es als Dankeschön für ihr langjähriges Engagement um die Frauen einen dicken Blumenstrauß. Sichtlich überrascht kam die 90-jährige Bremmerin in Begleitung von Hedwig Brengmann auf die Bühne, um sich die Blumen sichtlich erfreut abzuholen. Mit einem bunten Programm aus Tänzen, Musikdarbietungen, Folklore und Diskussion erlebten die Frauen aus verschiedenen Kulturen einen Tag der Begegnung, des Gedankenaustauschs und der Freude. „Ich habe hier schon viele Kontakte geknüpft und deshalb treffen wir uns in Kaisersesch auch regelmäßig“, gab eine ältere Teilnehmerin aus Kasachstan zu verstehen, während sie genüsslich die angebotenen Spezialitäten aus Russland probierte. Fernöstliche Leckereien, aber auch Sauerkrautsuppe oder Streuselkuchen wurden im Kulturzentrum Kapuzinerkloster gereicht, wobei Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz sichtlich froh über die hohe Resonanz der Veranstaltung bei den überwiegend weiblichen Besuchern war.

Polen, Russland, Großbritannien, Thailand, Ägypten, Kasachstan, Türkei und natürlich Deutschland verlebten unterhaltsame Stunden, wobei die Aufführungen der Musical-AG von der Realschule plus Vulkaneifel mit Sänger Max Schade besonders gefielen. Die Darbietungen der Tanzgruppe Zion, der Akteure aus Klotten und die Line-Dance-Gruppe „Tanzmäuse“ sorgten im Kapuzinerkloster für Begeisterung und fernöstliches Flair erlebten die Gäste mit thailändischen Tänzen und der Gesangsgruppe Kailinka mit ihren farbenfrohen Trachten.

Im Kulturcafé gab es schließlich jede Menge Informationen über fremde Kulturen, Gebräuche, Speisen und Feste. Den Organisatorinnen vom Sozialdienst katholischer Frauen Cochem ist mit der Integrations- und Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung und in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier eine beispielhaft gute Veranstaltung geglückt, die sicherlich im nächsten Jahr wiederholt wird.

Max Schade sang sich mit seinen Tänzerinnen in die Herzen der Frauen.
Kapuzinerkloster als Mekka der Nationen

Süßer Tee gehört in vielen Ländern zu einem Gespräch einfach dazu.

Max Schade sang sich mit seinen Tänzerinnen in die Herzen der Frauen.

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