Allgemeine Berichte | 14.01.2016

Anzeige Klosterweingut Ebernach

Martin Cooper erfüllte sich einen lang gehegten Traum

Australier wurde vor eineinhalb Jahren neuer Pächter

Martin Cooper erfüllte sich einen lang gehegten Traum

Cochem. Seit etwa eineinhalb Jahren ist er nun der neue Pächter des Klosterweinguts Ebernach, Martin Cooper aus Australien. Rund 7,5 ha Rebfläche hat er gepachtet und gekauft. Der 41-Jährige hat sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. Er hat das Klosterweingut von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz für 25 Jahre gepachtet.

Mit seiner Frau, einer Juristin aus dem Saarland, und seinen drei Kindern hat er sich ein Haus in einem kleinen Moselort gekauft. Zuvor hat er bereits 15 Jahre lang Weine in Australien, Neuseeland, den USA und Südafrika gemacht. „Mein Traum war es immer schon, eines Tages an der Mosel Rieslingweine zu machen”, sagt Cooper. Nun wurde er zu seiner Arbeit im Klosterweingut befragt.

Wie haben Sie sich bisher an der Mosel eingelebt?

Wir haben uns schon sehr gut hier eingelebt und sind sehr herzlich aufgenommen worden.

Wer hilft Ihnen im Weingut?

In unserem Weingut helfen mir ein gelernter Winzer, zwei Menschen mit Beeinträchtigung sowie mehrere Aushilfen zum Beispiel für die Weinlese. Hinzu kommen befreundete „Winemaker“ wie zum Beispiel Georgia aus Neuseeland, die im Moment für ein paar Monate im Weingut mitarbeitet.

Wie haben Sie ihr Marketing aufgestellt?

Wir setzen vor allem auf hochwertige handverlesene Produkte. Dies soll sich auch in unserer Außendarstellung widerspiegeln. Unser neues Logo, der Ebernacher Ritter mit dem Rieslingblatt, zeigt die kirchliche Tradition.

Der Name Ebernach stammt ursprünglich von dem Ritter Johann von Ebernach, der seine Ländereien im Jahr 1130 der Kirche hinterließ. Wir haben uns an die Wurzeln und an die Tradition hier in Kloster Ebernach erinnert, daraus entstand dann in abstrakter Form unser neues Logo und auch ein Teil unserer Etiketten wie zum Beispiel für den Wein „Der Ritter“ oder „Das Kloster“.

Welche Produkte bieten Sie in Ihrem Weingut an?

Wir möchten nur beste handverlesene Produkte anbieten. So setzen wir beim Wein auf Handlese und möglichst ökologischen Anbau. Neben unseren Rieslingweinen bieten wir auch einen Weißburgunder und einen Pinot Blanc an. Noch selten hier an der Mosel sind die Cuvée-Weine, die aus verschiedenen Lagen zusammengeschnitten werden. Wir vermarkten sie unter dem Titel „Domäne MC“. Zudem bieten wir auch experimentelle Produkte wie einen Orange-Wein an. Dieser wird 40 Tage mitsamt Schalen vergoren und ist wirklich orangefarben. Aus der Ernte von den Apfelplantagen rund um das Kloster entsteht zudem ein Wild Apfel Cider, aber auch Apfel-Schnaps und Apfelsaft. Natürlich haben wir auch weiterhin unsere bekannten Schnäpse und Brände wie Birne, Walnuss, Kirsche, roter Weinbergspfirsich und Trester im Angebot. Auch den Klostersekt wird es weiterhin geben. Dieser wurde wie jedes Jahr im Sonnenberg gelesen.

Wohin verkaufen sie ihre Produkte?

Ich verkaufe meine Produkte in alle Welt. Wir haben einen Großhändler in den USA und auch in Großbritannien. Aber natürlich verkaufen wir auch noch an den alten Kundenstamm, hier in der Region und an die Touristen, die den Weg ins Klosterweingut finden.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

In einigen Jahren möchten wir ein zertifiziertes Bio-Weingut sein. Mein Qualitätsanspruch ist sehr hoch, und in ein paar Jahren möchte ich ein Weingut mit ökologischem Weinanbau sein. Darauf arbeite ich hin. Deshalb haben wir natürlich sehr viel Arbeit in den Weinbergen.

Wir müssen das alte behandelte Holz vom Boden aufsammeln und das Unkraut von Hand ausrupfen. All das ist sehr viel Arbeit, aber wir sind sehr motiviert und haben Spaß.

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