MdL Benedikt Oster lehnt Massentierhaltungs-Farm strikt ab
Mega-Hühnerfarm in Eppenberg ist unerwünscht
Eppenberg. Mit Empörung und Entsetzen reagiert MdL Benedikt Oster auf die Pläne eines niederländischen Investors, im Gewerbegebiet der Ortsgemeinde Eppenberg eine Mega-Hühnerfarm errichten zu wollen. Oster fordert den Ortsgemeinderat und den Ortsbürgermeister von Eppenberg dazu auf, sich gegen die Errichtung der Massentierhaltungs-Farm auszusprechen.
In Birresborn (Vulkeneifelkreis) ist derselbe Investor jüngst mit seinem Vorhaben, eine Hühnerfarm mit mindestens 330.000 Tieren zu errichten, letztlich am Veto des Gemeinderats gescheitert. „Leider gibt es seitens des Landes keine Möglichkeit, solche Farmen zu verhindern. Daher kann ich nur klar und deutlich an die Mitglieder des Ortsgemeinderats Eppenberg appellieren: Lassen Sie die Finger weg von dieser Gewerbeansiedlung! Es handelt sich hierbei um Massentierhaltung, die Gestank und weitere Belastungen in der gesamten Region Kaisersesch erzeugt. Seien Sie nicht der Steigbügelhalter für niederländische Investoren, die in ihrem eigenen Land solche Farmen kaum mehr errichten dürfen. Wer in der Eifel offensichtlich wie eine Hyäne über Land zieht, um etwas zu bauen und zu betreiben, was wir hier nicht brauchen können, den sollte man mit seinen vorsintflutlichen Vorstellungen von Artenschutz und Emmisionsschutz nicht in Eppenberg mit offenen Armen empfangen.“
Oster verweist darauf, dass sich in Birresborn seinerzeit eine Bürgerinitiative gemeinsam mit einem kirchlichen Bündnis erfolgreich gegen die Mega-Hühnerfarm zur Wehr gesetzt hat. „Und jetzt soll ausgerechnet in einem anderen Teil der Eifel das kommen, was woanders schon niemand wollte? Das darf nicht sein. Wenn diese Hühnerfarm kommt, bedeutet dies auch eine wissentliche Schädigung der angrenzenden Gewerbegebiete Laubach und Masburg. Wer will sich schon mit seinem Betrieb in der Nähe einer stinkenden Riesen-Farm ansiedeln? Ich habe Verständnis dafür, wenn sich die Ortsgemeinde Eppenberg nach neuen Einnahmequellen in Form von Gewerbeansiedlungen umschaut. Aber dies darf nicht auf Kosten der Lebensqualität der eigenen Bevölkerung, der Wirtschaftskraft der eigenen Region sowie des Artenschutzes gehen“, macht Oster deutlich.
Den Landtagsabgeordneten stört vor allem die Kaltblütigkeit, mit der der niederländische Investor vorgeht: „Diese Firmen wollen die Strukturschwäche im ländlichen Raum skrupellos ausnutzen. Man verfährt nach dem Motto: Irgendein Dorf, das unsere Gewerbesteuerzahlungen braucht, werden wir schon finden. Genau diese Haltung dürfen und werden wir uns in der Eifel nicht gefallen lassen.“
Osters Appell richtet sich auch an den Eppenberger Ortsbürgermeister Bernd Brachtendorf: „Bewahren Sie Ihr Dorf vor solch einer Wahnsinns-Hühnerfarm. Zeigen Sie den Investoren die kalte Schulter. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihr schönes Eppenberg von dem Makel einer solch wahnsinnigen Ansiedlung gezeichnet wird!“
Büro des MdL
Benedikt Oster (SPD)
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich
Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit
Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.
Weiterlesen
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
