Ausstellung zur Zeitgeschichte von Mesenich
„Mesenich und die Zeit des I. Weltkrieges“
Ausstellung zum Pumpenfest am Samstag, 30. August
Mesenich. Still erinnert das Ehrenmal der Gefallenen am Eingang der Mesenicher Pfarrkirche an die gravierenden Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Moselgemeinde.
21 Namen von jungen Männern, die als Soldaten im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen, sind im Eingangsportal der Kirche eingraviert und mit roter Farbe hervorgehoben.
Am Samstag, 30. August, findet im Brauweiler Hof (ehemaliger Zehnthof) anlässlich des diesjährigen „Pumpenfestes“, eine Ausstellung statt, die das Thema „Mesenich und die Zeit des I. Weltkrieges“ in den Mittelpunkt stellt. Welche Auswirkungen hatte der Krieg auf die Bevölkerung in der Heimat? Was nahmen die Zuhausegebliebenen von dem ersten industriell geführten Vernichtungskrieg wahr?
In der Ausstellung werden u.a. Erinnerungsstücke, militärische Antiquitäten, Briefe, Postkarten, Fotos, Auszüge aus Tagebüchern sowie aus den Mesenicher Chroniken und derer der Nachbargemeinden gezeigt. Aber auch an die Soldaten aus Mesenich wird erinnert. Aus der Ortschronik ist zu erfahren, dass insgesamt 116 Mesenicher Männer als Soldaten an der „Front“ waren. Wo kämpften, wo starben und aus welchen Familien stammten sie?
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Samstag, 30. August das Pumpenfest mit der Ausstellung „Mesenich und die Zeit des Ersten Weltkrieges“ zu besuchen .
Eröffnung mit Führung um 15 Uhr, weitere Führungen um 17 und 18 Uhr, Ausstellungsende um 21 Uhr.
