Präventionsarbeit am Martin-von-Cochem-Gymnasium
Morgens um 10 mit 2, 6 Promille
Cochem. Im Rahmen der Präventionsarbeit am Martin-von-Cochem-Gymnasium führte der Kreuzbund unter der Leitung von Karl-Heinz Hilgenberg eine Alkoholprävention mit den 9. Klassen durch.
Die Referenten konnten als betroffene trockene Alkoholiker den Schülern authentisch nahebringen, wie sie in die Sucht gerieten und wie die Sucht nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familien radikal veränderte. Sie gaben jedoch auch konkrete Ratschläge, wie man aus einer solchen Sucht wieder herauskommen kann. Wichtig ist es, sowohl für die Betroffenen als auch für das Umfeld (vor allem für die Familie), nicht wegzuschauen, sondern die Situation deutlich beim Namen zu nennen und sich Hilfe von außen zu holen.
Die ehrliche und schonungslose Darstellung der eigenen Situation der Alkoholsucht löste bei den Schülern Betroffenheit aus, beeindruckte aber auch und ermutigte sie, ihrerseits Fragen zu stellen. Die Resonanz seitens der Schüler war beeindruckend und zeigte sich nicht nur an den Nachfragen während und nach der Veranstaltung, sondern auch an telefonischen Rückmeldungen von Eltern. Die Betroffenheit und das Interesse machten deutlich, wie wichtig und akut das Thema ist.
