Beschlossene Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsvereins Treis-Karden laufen an
Neues Holzgeländer schützt vor dem Hang
Hans und Hubert Siebel erneuerten die Umrandung an der „Wolfgangsruh“
Treis-Karden. Auf der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Treis-Karden beschloss man, zwei Aktivitäten möglichst schnell umzusetzen: Zunächst sollte das marode Holzgeländer am Aussichtspunkt „Wolfgangsruh“ auf dem Münsterberg erneuert werden und weiterhin entschied man, den „Sorg“ im Brohlbachtal in seinen Urzustand zurückzusetzen. Das vorhandene Wassertretbecken ist - so die Verantwortlichen - nie richtig von den Besuchern und Einwohnern angenommen worden. Hubert Siebel und sein Bruder Hans machten sich jetzt an die erste Baustelle, denn an der Sitzgruppe „Wolfgangsruh“ hatte der „Zahn der Zeit“ mächtig genagt. Die alte Holzschutzhütte war schon seit Längerem abgerissen und das alte Geländer um den Aussichtsplatz so morsch, dass Eile geboten war. Das für die Sanierung benötigte Holz bestellte und holte Hubert Siebel, der Schriftführer beim Heimat- und Verkehrsverein Treis-Karden ist, in Eppenberg ab und transportierte es mit einem Unimog vom Hotel „Zum Rebstock“ den steilen und felsigen Weg von den Kardener Höfen hinab. Die Douglasienbalken wurden dann von den beiden Brüdern auf Maß geschnitten und fachgerecht verschraubt. In einigen Wochen soll das neue Holzgeländer noch gestrichen werden und „der Blick auf das herrliche Moseltal, auf den Ortsteil Karden, die Brücke und das gegenüberliegende Treis noch etwas freigemacht werden“, sagte Hubert Siebel im Gespräch mit „Blick aktuell“.
