Allgemeine Berichte | 01.10.2014

THW Cochem bei internationaler EU-Feldübung „EuLuxModEx 2014“

Probe für den Ernstfall

In Luxemburg nahmen THW Ortsverbände Cochem, Wittlich und Perl-Obermosel an einer Großübung Teil, bei der Sturm und Regenfälle in Europa simuliert wurden

Bei der Übung in Luxemburg hatte der THW alle Hände voll zu tun. Privat

Cochem. Vom 26. September bis 29. September fand in Luxemburg der dritte Teil einer internationalen Katastrophenschutz-Feldübung, die „EuLuxModEx 2014“ statt. Die Übungsmodule setzten gezielt den Fokus auf die Zusammenarbeit mit internationalen Teams, die aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und der Slovakei stammen. Das THW ist Projektpartner der internationalen Übungsleitung dieser „Modules Field Exercises“.

Das Gesamtszenario:

In den vergangenen Wochen war der Nord-Ost-Teil von Frankreich, die Vogesen, das Elsass und Lothringen, sowie die Bundesländer Saarland und Nordrhein-Westfalen von schweren Niederschlägen betroffen. Im Ergebnis wird eine Hochwasserwelle an der Mosel erwartet. Darüber hinaus hat die nationale Meteozentrale Luxemburg eine Warnung für mögliche schwere Regenfälle und eine Sturmwarnung für den süd-östlichen Teil von Luxemburg und die Grenzregion zu Deutschland vorhergesagt. Die Wasserwelle aus Frankreich bedroht die Dörfer von Schengen, Remich, Grevenmacher und Mertert-Wasserbillig. In den frühen Morgenstunden am Freitag, 26. September, wird Luxemburg von verheerenden Gewittern, vor allem im östlichen Teil des Landes getroffen. Eine große Anzahl von Hauptstraßen und auch die Bahnstrecken des Landes sind durch umgestürzte Bäume unpassierbar, 500 Wohn- und Industriegebäude wurden durch den Sturm oder das Hochwasser beschädigt. Über 2.000 Menschen, die den Aufruf für den Notfall und die Warnmeldungen des nationalen Katastrophenschutzes ignoriert haben, befinden sich in Notlagen. Rund 4.000 Menschen werden aus den betroffenen Gebieten evakuiert. 50.000 Haushalte sind ohne Strom und Telekommunikation. Die Gesamtsituation in Luxemburg ist kritisch und weitere schwere Niederschläge sind für die kommenden Tage vorgesagt. Viele Ersthelfer waren in den letzten Tagen schon im 24-Stunden Einsatz und alle verfügbaren nationalen Rettungsdienste wurden bereits mobilisiert. In Anbetracht dieser Tatsachen beschließt die luxemburgische Regierung internationale Hilfe anzufordern.

Die Aufgabe für das THW:

Bau und Betrieb einer schwimmenden Arbeitsplattform zum Transport einer „High Capacity Pump (HCP)“ der italienischen „Corpo Nazionale dei Vigili del fuoco“ in Zusammenarbeit mit den THW Ortsverbänden Cochem, Wittlich und Perl-Obermosel an der NATO Rampe zwischen Wasserliesch und Oberbillig. Überführung der Arbeitsplattform in den Hafen Mertert. Aufsetzen der HCP-Pumpe auf die Plattform. In der Folge Unterstützung des italienischen Teams bei der Inbetriebnahme der Pumpe und bei der Durchführung der Pumparbeiten.

Wer mehr über die Arbeit des THW erfahren will, kann die nächste Ausbildung am 18. Oktober besuchen.

Bei der Übung in Luxemburg hatte der THW alle Hände voll zu tun. Foto: Privat

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