Allgemeine Berichte | 10.04.2014

Abitur-Jahrgang des Martin-von-Cochem-Gymnasiums wurde geehrt

Sieg in der 13. Runde: Durchgeboxt zum Abitur

50 junge Frauen und 41 junge Männer legten ihre Prüfungen erfolgreich ab.Fotostudio Doris Schnorbach

Cochem. „Sieg in der 13. Runde“ so lautet das Motto, das die Abiturientinnen und Abiturienten bei ihrer Abschiedsfeier aufgestellt hatten. Und so stand allen die Freude über den errungenen Preis - das Abiturzeugnis - ins Gesicht geschrieben, als sich der scheidende Abiturjahrgang gemeinsam mit den Eltern und Lehrern zur Zeugnisverleihung in der Turnhalle versammelt hatte. Das Musikstück „Gaudeamus igitur“ , dargeboten vom Bläserprojekt des Gymnasiums, spiegelte diese Stimmung passend wieder. „Die letzte Runde ist abgeläutet. Die Punktrichter haben ihr Urteil abgegeben. Die Siegerkränze können überreicht werden“, so griff Schulleiter Klaus Brück das Motto des Abiturjahrgangs auf, als er die Festgemeinde - darunter auch Landrat Manfred Schnur und Bürgermeister Wolfgang Lambertz - begrüßte. In satirisch-komödiantischer Weise hielten die Lehrer Falk Hartmann und Johannes Fickert Rückblick auf die geschaffte Prüfungsphase der letzten Wochen. Nachdem auch der Vorsitzende des Elternbeirates, Gero Meyer, seine Glückwünsche überbracht hatte, hielten Pascal Schenk und Sebastian Johann als Sprecher des Jahrgangs ihre Rede. „Der erste Kampf im Leben ist gewonnen. Niemand aus unserer Stufe ist in diesem Kampf K.O. gegangen. Alle haben es geschafft.“ Nach einem Liedbeitrag durch den Musikkurs des Abiturjahrgangs schritt Oberstudiendirektor Brück schließlich zur Verleihung der Abiturzeugnisse, nicht ohne zuvor noch einige statistische Einblicke zu gewähren.

Corinna Schmitt für bestes Abitur geehrt

So konnten unter den 91 Abiturientinnen und Abiturienten auch neun verzeichnet werden, die erst in der Jahrgangsstufe 11 von Realschule bzw. Regionalschule kommend zum Abiturjahrgang hinzugestoßen waren. Zwölf Schülerinnen konnten so gute Französischkenntnisse bescheinigt werden, dass sie für ein eventuelles Studium in Frankreich keine Sprachprüfung brauchen. 13 Schülerinnen und Schüler legten ein Abitur in dem Notenbereich 1,1 bis 1,9 ab, immerhin 40 erreichten einen Schnitt zwischen 2,0 und 3,0. Corinna Schmitt durfte aus den Händen des Landrates den Preis für das beste Abitur (1,1) entgegennehmen. Preise der Physikalischen Gesellschaft für besondere Leistungen im Fach Physik gingen an Alexander Heinrich, Thomas Schäfer und Florian Thomas. Alena Andres konnte sich nicht nur freuen über die Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Fach Mathematik, auch der Preis für besondere Leistungen im Fach Chemie ging an sie. Sophia Keßler-Johann wurde ausgezeichnet für ihre Leistungen im Fach Biologie, Corinna Schmitt erhielt den Preis der Fachschaft Latein und Teresa Heck nahm den Scheffelpreis für besonderes Interesse am Fach Deutsch entgegen. Der Preis der Ministerpräsidentin für vorbildliche Haltung an der Schule übergab Schulleiter Brück an Laura Pinkau. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Bereich der Schulgemeinschaft wurden Katharina Laux, Eva Balthasar, Tobias Nachtsheim, Florian Thomas und Amos Münch gewürdigt. Online-Stipendien gingen an Corinna Schmitt, Sophia Keßler-Johann, Sebastian Johann und Lea Hensgen. „Bedenkt“, so Brück am Ende, „das Abiturzeugnis ist kein Weltmeistertitel, sondern eine Lizenz zum Einstieg ins Profigeschäft. In der Gewissheit, dass wir Sie auf die vor Ihnen liegende Arbeit vorbereitet haben, entlasse ich Sie aus dem Ring.“

50 junge Frauen und 41 junge Männer legten ihre Prüfungen erfolgreich ab.Foto: Fotostudio Doris Schnorbach

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