Ferienprogramm des Kreises kommt gut an
Slacklining findet bei Kindern Interesse
Balancieren auf dem „Schlappseil“ als gute Möglichkeit, Balance, Körperbeherrschung und Konzentration zu trainieren
Treis-Karden. Körperbeherrschung, Konzentration und eine gute Koordinierung sind Voraussetzungen, um erfolgreich Slacklining – wörtlich übersetzt „Schlappseil“ – betreiben zu können. Die 21 Jungen und Mädchen, die sich auf dem Festplatz in Treis trafen, erfüllen alle diese Ansprüche: Kreisjugendpflegerin Martina Christmann hat auch in diesem Jahr mit ihrem Team wieder ein sechswöchiges Ferienprogramm ausgearbeitet, um den daheimgebliebenen Kindern die Sommerferien zu versüßen.
„Schon zum 20. Mal bieten wir eine bunte Mischung aus Spiel, Fahrten, Erkundungstouren, sportlichen Herausforderungen und Unterhaltung, die sehr gerne angenommen wird“, sagt die gebürtige Treiserin. In diesem Sommer ist mit Slacklining eine neue Trendsportart hinzugekommen, die darin besteht, auf einem nur wenige Millimeter breiten Band bzw. Spanngurt von A nach B zu gelangen.
Was zunächst relativ einfach aussieht, entpuppt sich später als eine tolle Möglichkeit, um Balancieren, Körperbeherrschung und Konzentration zu erlernen. Weil das „Schlappseil“ nur einen halben Meter über dem Boden etwa zwischen zwei Bäumen gespannt ist, sich bei Gewicht auch in der Länge etwas ausdehnt, besteht eigentlich bei entsprechender Übung keine Verletzungsgefahr.
Sara Schmidt und Joachim („Jojo“) Burkhard, zwei ausgebildete Sportlehrer, brachten in Treis das Slacklining den interessierten Kids in wenigen Stunden bei. „Das macht ordentlich Spaß und ich kann es schon ganz gut“, erklärt dann auch eine 12-Jährige stolz, während sie scheinbar mühelos mehrere Meter weit balanciert.
„Als Grundlage für andere Sportarten wie Snowboarding, Reiten, Voltigieren und Skifahren eignet sich das Laufen über die niedrige Leine auf jeden Fall“, erklärt die Trainerin, die zusammen mit ihrem Partner zum ersten Mal beim Ferienprogramm der Kreisverwaltung mitmacht. Man braucht nur einen entsprechenden langen Spanngurt, zwei stabile Bäume und dann kann es losgehen…
Sara Schmidt kümmert sich im Einzeltraining um die Sicherheit der Kinder auf dem „Schlappseil“.
