11. Mosel Firefighter Challenge
Spannende Feuerwehr-Wettkämpfe in Ediger-Eller mit internationaler Beteiligung
aus Cochem
Kräftezehrender Wettkampfparcours forderte den Floriansjüngern alles ab
Ediger-Eller. Zum Glück für die Aktiven wurden bei der 11. Internationalen Mosel Firefighter Challenge nicht die Hitzerekorde der Vorwoche erreicht. Trotzdem hatten die teilnehmenden Akteure an drei spannenden Wettkampftagen auf dem anspruchsvollen Einsatzparcours mit Temperaturen um die 30 Grad zu kämpfen. Dies wie laut Regelwerk vorgeschrieben, in voller Montur als Atemschutzträger, beim zeitnahen Bewältigen der im Wettbewerb vorgegebenen Aufgaben.
Insgesamt 280 Akteure aus 17 Ländern waren laut der federführenden Organisatorin Daniela Follmann heuer am Start, die neben ihrem Einsatzequipment zum Teil auch die eigene Fangemeinde nach Eller mitgebracht hatten. Die machte sich lautstark mit Anfeuerungsrufen bemerkbar, nachdem der Startschuss für ihre jeweiligen Aktiven gefallen war.
So ging es für die überwiegend durchtrainierten Akteure zunächst im Laufschritt mit einem 19 kg-Schlauchpaket auf einen 12 Meter hohen Stahlturm. Hier musste dieses in einem Metallbehälter abgelegt und ein weiteres am Turm befestigtes Schlauchpaket nach oben gezogen werden.
Im Anschluss ging es erneut im Eiltempo zurück nach unten, wo der Metallschlitten einer „Keiser Force Maschine“ mit einem 72 kg-Rollgewicht auf die Wettkämpfer wartete. Mittels kräftigen Hammerschlägen galt es dieses Gewicht über 1,5 Meter in die geforderte Endposition zu treiben.
Es folgte ein Slalomlauf um Wasserhydranten mit der anschließenden Aufnahme eines C-Strahlrohrs mit wasserführendem Schlauch. Letzterer musste zunächst über eine Distanz von 23 Metern gezogen werden, bevor per Wasserstrahleinsatz eine Metallklappe als Zielscheibe erfolgreich zu treffen war.
Der schweißtreibende und kräftezehrende Wettkampfeinsatz endete schließlich mit dem Bergen eines 80 kg schweren Dummys, der per Rautek-Rettungsgriff über eine 30 Meter lange Strecke bis über die Ziellinie zu transportieren war.
Am Ende wurden die für einen Wertungsdurchlauf propagierten „härtesten zwei Minuten der Welt“ von einigen Topstartern sogar noch deutlich unterboten.
An den verschiedenen Wettkampfstationen wurden sechs verschiedene Ereignisse unter Einsatzbedingungen simuliert. Foto: Thomas Esser
In voller Einsatzausrüstung mit Atemschutzgerät ging es für die teilnehmenden Starter auf den Knallharten Einsatzparcours. Foto: Thomas Esser
Mit 19 kg-Schlauchpaketen ging es für die Aktiven im Laufschritt auf einen 12 m hohen Stahlturm. Foto: Thomas Esser
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Bei der 11. Internationalen Mosel Firefighter Challenge in Eller waren in diesem Jahr insgesamt 280 Aktive aus 17 Ländern am Start. Foto: Thomas Esser