Federweißenfest in Cochem
Süße und bizzelnde Gaumenfreude begeisterte die Fans
Cochem. Mehrere Hundert Freunde des neuen Weins aus dem Jahrgang 2015 feierten am vergangenen Wochenende die Eröffnung des traditionellen Federweißenfestes. Dies im riesigen Festzelt auf dem Endertplatz, das kürzlich noch die bayrischen Bierfans des Landkreises beherbergte. Lediglich das Outfit des Zeltes und der Bühne hatten sich geändert, wenngleich auch die Trinkgefäße vom Krug zum Pokal wechselten. In Letzterem ließen sich die Festbesucher diesmal den leckeren Federweißen munden, für dessen Fangemeinde eine leicht bizzelnde und süße Gaumenfreude die sich gerade in der Übergangsphase vom Traubenmost zum Wein befindet. Dass sich auch mit diesem Süßgetränk so richtig feiern lässt, bewies dann gleich am ersten Abend die bis auf den letzten Platz besetztes Festzelt. Einmal mehr war es hier die ehrenvolle Aufgabe von Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz, die Besucher zur Traditionsveranstaltung zu begrüßen und ihnen unterhaltsame Stunden im illustren Kreis von Gleichgesinnten zu wünschen. Mit von der Partie auch die beiden Cochemer Weinregentinnen mit der amtierenden Weinkönigin Charlotte und ihrer Weinprinzessin Isabel. Ihnen war es nach einer charmanten Begrüßung der Weinfreunde vorbehalten, das beliebte Fest zu eröffnen. Dazu hoben sie mit dem Stadtchef und allen Besuchern gemeinsam das Glas, in welchem der hellbraune Federweiße auf seine Verkostung wartete. Dazu galt es auch in der Folge das Tanzbein zu schwingen, denn die Musikband auf der Bühne präsentierte dafür die schönsten Ohrwürmer live. Schon kurz nach der Festeröffnung füllte sich dann auch die Tanzfläche und leerte sich in der Folge nur noch bei den kurz eingelegten Pausen der Bühnenakteure. In diesen ließen sich die Festgäste dann nicht nur weiterhin den Federweißen schmecken, sondern genossen dabei auch das ein oder andere Stück frisch gebackenen Zwiebel- oder Flammkuchen, die dazu hervorragend passten.
Der erste offizielle Schluck vom neuen Wein war natürlich den amtierenden Cochemer Weinmajestäten vorbehalten.Foto:
