Achtung: Krötenwanderung
Eine wichtige Information für Autofahrer aus Hardert und Umgebung
Hardert. Zum Schutz der vielen bedrohten Amphibienarten und der aktiven Helfer aus Hardert und Umgebung bittet der NABU Rengsdorf die Autofahrer, besonders während der Dunkelheit in den frühen Morgenstunden und am Abend, während der Zeit der Krötenwanderung, langsam zu fahren.
Wenn die Temperturen in der Nacht über fünf Grad liegen und es vielleicht sogar noch regnet oder feucht ist, beginnen die Amphibien zu Ihren Laichplätzen zu wandern.
Die früh laichenden Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch verlassen ihre Winterquartiere als erstes, um zur Fortpflanzung ihre Laichgewässer aufzusuchen. Die Amphibien ernähren sich hauptsächlich von Würmern, Schnecken, Insekten usw. Sie stehen allesamt in der Liste der bedrohten Tierarten, da ihre Lebensräume weitgehend zerstört beziehungsweise verkleinert sind.
Der zunehmende Straßenverkehr, sowie das Zerschneiden der Lebensräume durch Straßen, führt dazu, dass bei der Krötenwanderung ein hoher Prozentsatz der hochzeitslustigen Tierchen überfahren wird.
Außerdem sterben viele Tiere von allem an Chemikalien in der Umwelt, wie Pestizide, Schwermetalle und Stickstoffdünger, aber auch Pilz- und Viruserkrankungen.
Um die nützlichen Amphibien zu schützen, wurden von der Kreisverwaltung Neuwied Warnschilder aufgestellt. Eine Maßnahme, die nicht nur die wandernden Kröten schützen sollen, sondern auch die zahlreichen Helfer, die sie einsammeln und sicher auf der anderen Fahrbahnseite wieder absetzen.
Der NABU Rengsdorf bittet die Autofahrer im Bereich zwischen Hotel Obere Mühle und Ortseinfahrt Hardert um erhöhte Rücksichtnahme.
Weitere Infos gibt es unter NABU Rengsdorf, Peter und Lucia Preilowski, Tel. (0 26 34) 32 06 und www.NABU Rengsdorf.de.
