Lokalsport | 09.01.2015

EHC Neuwied spielt in Frankfurt gegen die Löwen

Bären wollen zurück in die Erfolgsspur

Die Spielszene zeigt eine Chance von EHC-Stürmer Michel Maaßen beim Heimspiel gegen Frankfurt. fischkoppMedien

Am Sonntagabend und auch am Tag danach tat es noch weh - am Dienstag dann ging der Blick der Bären schon wieder nach vorne: Vor der Rekordkulisse von knapp 1900 Zuschauern hatte der EHC Neuwied den Oberliga-Meister EV Duisburg beim 4:5 am Rande einer Niederlage. „Die Stimmung gleich nach dem Spiel bei mir und auch beim Team war gedrückt und gedämpft“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Jetzt blicken wir wieder nach vorne.“ In einem schnellen und hochklassigen Spiel hatten die Deichstädter am Sonntagabend nicht nur die vielen Fans in der Bärenhöhle begeistert. „Man hat gespürt, dass dieser EHC nach dem 1:10 wenige Tage zuvor diesmal an sich geglaubt hat“, lobte Duisburgs Trainer Matthias Roos. „Wir waren vor einer atemberaubenden Kulisse nah dran an der Überraschung“, sagt Lörsch. „Das Spiel hat den Jungs gezeigt, dass sie trotz der Ausfälle auch in großen Spielen in der Lage sind, mit einem solchen Gegner mitzuhalten. Wenngleich Duisburg sich am Ende mit seiner unglaublichen Qualität durchgesetzt hat. Wir nehmen aus diesem Spiel jetzt die positiven Aspekte mit für die nächsten Aufgaben.“

Am Freitagabend beim Gastspiel in Frankfurt gegen die 1b der Löwen (20 Uhr) und am Sonntag gegen Hamm (19 Uhr, Icehouse Neuwied) wollen die Bären nach fünf Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurückkehren. „Gegen diese Teams haben wir bisher mit einer Ausnahme immer gewonnen“, sagt der EHC-Trainer. Die Ausnahme war die 3:4-Niederlage beim „Mitternachtsspiel“ in Hamm, als die Bären wegen einer Vollsperrung knapp acht Stunden für die Anfahrt gebraucht hatten und zudem nur 13 Feldspieler aufbieten konnten. „Für sich darf man keinen der Umstände als Ausrede geltend machen. Nicht die lange Anfahrt, nicht die späte Anfangszeit, nicht die verletzten Spieler und auch nicht die gesperrten. In der Summe war das an diesem Abend aber einfach zu viel. Wirft man alle diese Umstände in einen Topf, dann war das schon eine ziemlich verkorkste Auswärtsfahrt, die man Gott sei Dank nicht alle Tage erlebt. Wir wollen die kleine Rechnung aus diesem Spiel am Sonntag begleichen.“

Mit Frankfurt, Hamm und Neuss hat der EHC in der nahen Zukunft Gegner vor der Brust, die er mit dieser einen Ausnahme in Hamm immer geschlagen hat. „Wir wollen uns mit drei Siegen in eine gute Ausgangslage bringen vor dem abschließenden Heimspiel der Hauptrunde am 18. Januar gegen Herne“, sagt Lörsch. „Unser Saisonziel Platz vier haben wir frühzeitig erreicht. Jetzt wollen wir schauen, ob wir uns in der Tabelle noch weiter verbessern können. Das hat für die Verzahnungsrunde zwar keine Auswirkungen, aber wir wollen als Team zeigen, dass diese fünf Niederlagen in Folge nur eine Welle nach unten waren und der Blick jetzt wieder nach oben geht.“

Die Löwen aus Frankfurt sind aktuell Tabellenletzter, die Eisbären aus Hamm die Wundertüte der Liga. Siege gegen Herne, Essen oder Neuwied folgen Spiele wie am vergangenen Sonntag, als man in Ratingen mit 1:9 verlor - und damit den Sprung auf dem fünften Tabellenplatz verpasste. „Es ist wirklich kurios, was Hamm auf das Eis bringt. Ein etablierter Oberligist mit einem wahrlich nicht schlechten Kader, aber es fehlt die Konstanz.“

Ausblick:

Freitag, 9. Januar, 20 Uhr: Löwen Frankfurt 1b - EHC Neuwied; Sonntag, 11. Januar, 19 Uhr: EHC Neuwied - Lippe-Hockey Hamm.

Die Spielszene zeigt eine Chance von EHC-Stürmer Michel Maaßen beim Heimspiel gegen Frankfurt.Foto: fischkoppMedien

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