Allgemeine Berichte | 28.05.2013

80 Jahre Feuerwehr Oberraden

Beförderungen und Ehrungen standen auf dem Programm

Der Verbandsfeuerwehrtag war der passende Rahmen für Beförderungen und Ehrungen.privat

Oberraden. Am vergangenen Wochenende feierte die Oberradener Wehr ihren 80. Geburtstag. Am Freitagabend hatten die Wehrleute um Christian Merkelbach zu einem Dorfabend ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Der Wehrführer ließ in seiner Begrüßungsrede die 80 Jahre der Oberradener Wehr Revue passieren. Von den Anfängen, als 15 Dorfbewohner mit Eimer, Handspritze und Leiter die Brandbekämpfung vor Ort aufnahmen bis zu den heutigen Aufgaben der Wehr. Als Stützpunktwehr des Kirchspiels Honnefeld ist die Wehr auch für einen Teil der Autobahn A 3 zuständig und in das Rettungskonzept der ICE-Strecke eingebunden. Das Publikum bekam an dem Abend so allerlei geboten. In einem Sketch zeigten die Wehrleute auf der Bühne was passieren kann, wenn kein Rauchmelder im Schlafzimmer installiert ist und wie es besser geht. Hervorragend kam auch die Feuerwehr-Modenschau an.

Samstags richtete die Oberradener Wehr den Rengsdorfer Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag aus. Hier war die befreundete Feuerwehr aus Wertingen in Bayern gekommen. Auch der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Hans-Dieter Lehnhard schaute vorbei. Wehrleiter Uwe Schmidt berichtete, dass sich „das Bedarfskonzept der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf mit Leben füllt“. Dieses Konzept ist die Grundlage dafür, dass die Aufgaben, die in immer größerem Maße an die Feuerwehren herangetragen werden auf viele Schultern gerecht verteilt wird.

Der Wehrleiter Schmidt berichtete von 167 Einsätzen im Jahr 2012. Die Einsätze verteilten sich auf 54 Gebäudebrände, 22 Objektbrände, 11 Fahrzeugbrände und 66 allgemeine Hilfeleistungen mit dem Schwerpunkt technische Unfallrettung. Die gesamten Einsatzstunden der Wehrleute umfasst allerdings noch mehr, wie zum Beispiel Übungen, Materialpflege und Weiterbildung. „Die Wehren haben insgesamt 23.750 Stunden aufgebracht. Das bedeutet, dass jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann durchschnittlich 110 Stunden pro Jahr für die Feuerwehr aufgewendet hat - ehrenamtlich, unentgeltlich, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, betonte Uwe Schmidt. Neben den Dankesworten an die Kameraden und die Politik sagte der Wehrleiter: „Bedanken möchte ich mich bei allen Arbeitgebern in der Verbandsgemeinde Rengsdorf, dass sie die dort beschäftigten Feuerwehrangehörigen unterstützen und ihnen Freiräume geben, ihr ehrenamtliches Engagement auszuüben.

Landrat Rainer Kaul sicherte in seinem Grußwort den Wehren weiterhin seine volle Unterstützung zu. Dies bekräftige auch der Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen: „Wir sind stolz auf diese Mannschaft und an ihrer Ausstattung werden wir sicherlich nicht sparen.“

Im Rahmen der Festveranstaltung gab es noch Beförderungen und Ehrungen. Zum Feuerwehrmann-Anwärter wurde Niklas Eul verpflichtet und zum Feuerwehrmann wurde Torben Marko befördert. Die Kameraden von der Wehr Oberraden Stefan Schwarzkopf und Peter Weinberg erhielten das Silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Wehr.

Das Goldene Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Einsatz ging an Volker Lemgen von der Wehr des Kirchspiels Anhausen. Er ist Leiter der Kreisausbildung und maßgeblich an der Zusammenführung der Wehren Anhausen und Thalhausen beteiligt. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt der 62-jährige Klaus Runkel der Feuerwehr Rengsdorf. Er erhielt für 45 Jahre ehrenamtlichen Dienst das Goldene Ehrenzeichen. Über 30 Jahre war Runkel in Führungspositionen tätig, davon von 1997 bis 2012 als Wehrführer. Bekannt ist der dienstälteste Feuerwehrkamerad auch durch seine besonderen XXL-Schnitzel, die er bei diversen Gelegenheiten in Rengsdorf bei Festivitäten anbietet.

Der Verbandsfeuerwehrtag war der passende Rahmen für Beförderungen und Ehrungen.Foto: privat

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