Freundeskreis Rengsdorf/Saint-Pierre-le-Moûtier e. V.
Besuch von Jugendlichen aus der Partnerstadt
Rengsdorf. Nach langen Vorbereitungen war es Anfang März soweit: Pünktlich um 8.30 Uhr traf der Bus mit 27 deutschlernenden Jugendlichen vom „Collège“ in Saint-Pierre-le-Moûtier und drei Betreuern aus Koblenz kommend, an der Feuerwehr in Rengsdorf ein. 17 Jugendliche aus Rengsdorf und den Nachbarorten, sowie vier Mitglieder des Freundeskreises nahmen im dann voll besetzten Bus ebenfalls Platz, und ab ging es gleich zum Lava-Dome in Mendig. Dort gab es eine zweisprachige Führung in zwei Gruppen und den Jugendlichen blieb es selbst überlassen, welcher Gruppe sie sich anschließen wollten. Das tiefe Hinabsteigen in die unterirdischen Basaltgewölbe hatte die Jungen und Mädchen ganz besonders beeindruckt. Nach der für alle sehr lehrreichen Besichtigung traf der Bus um die Mittagszeit an der Grillhütte in Rengsdorf ein. Inzwischen hatten Mitglieder des Freundeskreises die Hütte beheizt und das Grillfeuer angefacht. Zu dem gemeinsamen Mittagessen kamen dann weitere Kinder und Mitglieder hinzu. Danach ging es gemeinsam zu Fuß in Richtung Feuerwehr. Das für kurze Zeit sonnige Wetter lud dazu ein, einen Dorfrundgang einzufügen. So führte der Weg durch den Römergraben, dann hinunter zum Burplatz, an dem früheren Schulgebäude vorbei zur Evg. Kirche, am Friedhof entlang mit dem herrlichen Blick ins Rheintal, um das Evg. Gemeindehaus herum zum Platz Saint-Pierre-le-Moûtier. Nach kurzer Rast mit der Möglichkeit, Fotos zu machen, ging es dann gemeinsam zur Feuerwehr.
Ein Besuch bei der Feuerwehr
Dort hatten die Wehrleute die gesamte Ausrüstung zur Besichtigung aufgestellt. Gleichzeitig wurden einzelne Gruppen durch das Feuerwehrgebäude geführt. Besondere Aufmerksamkeit erregte allerdings die 30 m lange Leiter eines Feuerwehrautos. Als dann die Möglichkeit bestand, in den Korb der Leiter einzusteigen und sich hochhieven zu lassen (in Begleitung eines Feuerwehrmannes), gab es kein Halten mehr. Das war gewiss einer der Höhepunkt des Besuchstages. Danach überreichte der Leiter der französischen Gruppe, Michel Kolsek, Bürgermeister Karlheinz Kleinmann ein sehr schönes Bild, auf dem auch die Namen aller Teilnehmer verzeichnet sind. Bürgermeister Kleinmann überreichte seinerseits Michel Kolsek den Wappenteller der Gemeinde als Erinnerung an diesen Besuch. Nach einem gemeinsamen Foto (auf dem leider einige fehlen) fuhren die Gäste und Freunde gegen 18 Uhr wieder nach Koblenz zurück.
Denkwürdiges Ereignis
Dieses erstmalige Zusammentreffen von Jugendlichen beider Gemeinden war ein denkwürdiges Ereignis, das allen große Freude bereitet hat. Es gibt Anlass zur Hoffnung, dass es künftig zu weiteren Begegnungen kommen wird, und das wäre dann zunächst in der Partnerstadt Saint-Pierre-le-Moûtier.
