Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Großmaischeid
Bunte Karnevalssitzung
Großmaischeid. Das neue karnevalistische Führungsduo der Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Großmaischeid machte seine Sache gut. Der KuK-Vorsitzende Mike Cornelius ist als ehemaliger Prinz von Klein- und Großmaischeid karnevalserfahren. Die Neuen luden zur großen Prunksitzung in die Sporthalle ein. Die Macher um Mike Cornelius stellten ein abendfüllendes Programm auf die Beine, das gut ankam. Der neue Sitzungspräsident Jan Steinhoff ist zwar das jüngste Mitglied des neuen Vorstandes, erwies sich aber auf der Bühne schon routiniert. Er führte sachlich durch das Programm und hatte den kürzesten Witz des Abends auf Lager: „Kleinmaischeid!“
Die Minis der „Blau-Weiß Kometen“ hatten die Ehre den langen Abend tänzerisch zu eröffnen. Danach stürmte das Kinderprinzenpaar Prinz Philip I. und seine Prinzessin Josefin I. mit ihrem Gefolge und eigener Garde auf die Bühne. Sie durften in der Loge Platz nehmen. Dass die beiden das Zepter fest in der Hand haben, bewiesen sie im Scharmützel mit ihrem Ortsbürgermeister Uwe Engel. Der ging bei seiner Rede in der Bütt auf den geplanten Rathaussturm ein und meinte in Richtung Prinzenpaar: „Falls ihr wider Erwarten doch gewinnen solltet, bitte ich schon jetzt um Gnade.“ Dieses Ansinnen lehnte das Paar ganz keck ab. Für die ersten anhaltenden Lachsalven sorgten Sitzungspräsident Jan Steinhoff und Pfarrer Axel Huber. Die beiden stiegen gemeinsam in die Bütt, respektive Badewanne und mimten Tebartz van Elst und Weihbischof Grothe. Das närrische Publikum sah die Silhouette einer Badwanne und die nackten Oberkörper der Akteure. In Loriot-Manier war sogar eine Ente mit von der Partie. Dass die Geistlichkeit in Großmaischeid Spaß versteht, zeigte auch Diakon Norbert Hendricks. Er kam mit Johannes Sebastian auf die Bühne. Hendricks gab sich als Bischoff von Klimbimburg mit seinem Chauffeur aus. Ähnlichkeiten mit dem Bistum Limburg waren rein zufällig, wenn Hendricks von einer „diebischen Elster“ sprach.
Im „Tanz der Zeiten“ zeigten die Maischeider Akteure mit tänzerischem Schwung, dass die Mischung des KuK aus Jung und Alt nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten jetzt ausgezeichnet funktioniert. Ob das Verhältnis Klein- und Großmaischeid sich annähert, darüber darf weiter gerätselt werden. Der Kleinmaischeider Bürgermeister Horst Rasbach war zur Prunksitzung gekommen. War er nun als Nachbar oder als Verbandsbürgermeister da? Vom Ortsbürgermeister Uwe Engel war zu hören: „Wir pflegen unsere Feindschaft!“ Dabei war ein Grinsen in seinem Gesicht nicht zu übersehen. Überragend waren wieder die Showtanzgruppen der Blau-Weiß Kometen, die von ihrer Trainerin Petra Khalil bestens vorbereitet wurden. Sie durften nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen. Petra Khalil erhielt an dem Abend die goldene Verdienstmedaille der Rheinischen Karnevals-Korporationen e.V verliehen, die höchste Auszeichnung des Verbandes.
Tanz der Zeiten, symbolisierte das Miteinander von Jung und Alt.
Einmarsch der Tanzgruppe FC Nussknacker.Fotos: WT
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