Forstamt Dierdorf lud die Schulen aus den Verbandsgemeinden Dierdorf, Puderbach und Rengsdorf zum Waldquiz ein
Das Prinzip der Forstwirtschaft
Die Stationen auf dem Rundweg behandelten die Themen Wald, Wild, Arten- und Umweltschutz im Wald
Hardert. Eingeladen zu dem Waldquiz hatte das Forstamt Dierdorf die Schulen aus den Verbandsgemeinden Dierdorf, Puderbach und Rengsdorf. Verantwortlich zeichnete die für Umweltbildung zuständige Försterin Andrea Bauer.
Auf dem neun Stationen umfassenden Rundweg durch den Harderter Wald wurden die Themen Wald, Wild, Arten- und Umweltschutz altersgerecht behandelt.
Ein wichtiges Thema war in diesem Jahr die Nachhaltigkeit, also das Prinzip der Forstwirtschaft, nach welchem seit 300 Jahren die Wälder bewirtschaften werden.
An dieser Station lernten die Kinder, was mit dem Begriff Nachhaltigkeit gemeint ist und wie sie funktioniert.
Wettsägen, Waldbaum- staffellauf und Zapfen werfen
Insgesamt zehn Klassen kamen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nach Hardert an die Grillhütte. Bevor die Sieger gekürt wurden, galt es einen rund zwei Kilometer langen Parcours mit neun Stationen zu bewältigen. Jede Station war mit einem Forstmitarbeiter besetzt, der die Prüfung der dritten Schulklassen vornahm und Punkte vergab. Besonders Spaß machte den Klassen die Stationen, an denen es Aktivitäten gab, zum Beispiel Wettsägen. Vier Gruppen mussten in drei Minuten möglichst viele Holzscheiben von einem Fichtenstamm absägen. Ausgerüstet mit Handschuhen und Säge sägten zwei Schüler, während andere den Sägebock und das Holz festhielten. Beim Waldbaum-Staffellauf ging ist um Schnelligkeit und Kenntnis von Waldbäumen und deren Früchte. An einer weiteren Station gab es Waldtiere zu sehen. Am liebsten hätten die Kinder die präparierten Tiere ausgiebig geknuddelt, aber es galt viele Fragen rund um dieses Tier zu beantworten, denn auch hier konnten die Klassen bis zu 100 Punkte erreichen. Den Schlusspunkt des Parcours bildete das Zapfenwerfen. Bevor es losging, mussten die Kinder erst einmal Zapfen der unterschiedlichen Nadelbäume richtig zuordnen und benennen. Jedes Kind einer Klasse hatte dann die Aufgabe, sich aus einem Korb drei Fichtenzapfen, denn nur diese kamen in die Wertung, zu nehmen. Diese Zapfen mussten anschließend aus einer vorgegebenen Distanz in zwei bereitstehende leere Körbe geworfen werden.
Ergebnisse und Platzierungen
Zurück an der Grillhütte gab es zur Stärkung erst einmal leckere Würstchen und diverse Erfrischungsgetränke. Andrea Bauer vom Forstamt Dierdorf wertete in der Zwischenzeit die mitgebrachten Laufzettel aus und addierte die Punkte. Jede teilnehmende Gruppe erhielt eine Urkunde und einen Geldpreis sowie ein Sachgeschenk der Sparkasse. Die diesjährigen Gewinner des Waldquiz waren auf Platz drei die Grundschule Anhausen, Platz zwei ging nach Straßenhaus und das Siegerteam stelle die Märkerwaldschule aus Urbach. Auf die weiteren Plätze kamen die Schulen aus Dierdorf, Großmaischeid, Melsbach, Puderbach, Raubach und Rengsdorf.
Andrea Bauer nahm die Siegerehrung vor.
Die jubelnden Sieger - die Märkerwaldschule in Urbach.
