Wohnen und Leben im Alter in Großmaischeid
Dem demografischen Wandel begegnen
Bürgerbefragung soll individuelle Bedürfnisse ermitteln - SPD regt Gründung eines Gemeinderatsausschusses an
Großmaischeid. Angesichts der demografischen Entwicklung und der zu erwartenden Herausforderungen im Bereich der Versorgungssysteme für alte und hilfs- oder pflegebedürftige Menschen wird das Wohnen im Alter zu einem zentralen Aspekt.
Einem wachsenden Anteil älterer Menschen steht eine kontinuierliche Abnahme der jüngeren Bevölkerungsgruppen gegenüber. Hinzu kommt die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen, was dazu führt, dass die Pflege alter Menschen innerhalb des Familienverbunds in Zukunft immer weniger zu leisten sein wird. Untersuchungen zu Wohnwünschen zeigen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen möchten. Die meisten älteren Menschen wollen nicht fremdbestimmt in Heimeinrichtungen leben, sondern auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit möglichst ein selbstbestimmtes Leben führen.
Da das unterstützende Netzwerk der Familien in Zukunft so nicht mehr verfügbar sein wird, muss es durch nicht-familiäre Hilfsnetze ersetzt werden. Auf diese Herausforderung müssen sich neben Gesundheitswesen, Pflege- und Betreuungseinrichtungen auch die Wohnungs- und die Kommunalplanung einstellen. In den vergangenen Jahren sind bereits eine Reihe alternativer Wohn- und Betreuungsangebote entstanden, die tragfähige und bedarfsgerechte Wohnformen für die Zukunft darstellen, aber je nach Bedarf modifiziert und weiterentwickelt werden müssen.
Vor diesem Hintergrund wird Uwe Engel, Ortsbürgermeister von Großmaischeid, in Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat die Gründung eines Ausschusses „Wohnen und Leben im Alter in Großmaischeid“ anregen, dem der Seniorenbeauftragte der Ortsgemeinde Großmaischeid, Mitglieder von Kirchen und Sozialverbänden sowie engagierte Bürger angehören sollen.
Als erste Maßnahme steht die Ermittlung des individuellen Bedarfs in der Ortsgemeinde Großmaischeid an, der anhand einer Bürgerbefragung nähere Erkenntnisse bringen soll. Dieser Fragebogen (zurzeit in Arbeit) soll Aufschluss darüber geben, wie die Bürger heute leben, wie sie die Eignung ihres Wohnorts für ältere Menschen einschätzen und wie sie im Alter leben und wohnen wollen. Neben älteren sind ausdrücklich auch jüngere Menschen angesprochen, die bei ihrer Lebensplanung, bei der Wohnungssuche und beim Hausbau ihr Älterwerden vorausschauend berücksichtigen.
Ortsbürgermeister Engel hofft, gesicherte Informationen darüber zu erhalten, in welchen Bereichen in den kommenden Jahren eine zusätzliche Versorgung notwendig sein wird und welche Bereiche ganz speziell in Großmaischeid ausgebaut werden müssen. Die Kommunalpolitik, so Engel, müsse „nahe bei den Menschen“ sein, um den geänderten Bedürfnissen der Menschen Rechnung tragen zu können. Und dazu bedürfe es verlässlicher Informationen über die Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen in Großmaischeid.
Die Teilnahme an der geplanten Befragung ist selbstverständlich anonym und freiwillig. Für eine möglichst bedarfsgerechte Planung wäre es allerdings wünschenswert, wenn sich möglichst viele Bürger mit ihren Antworten an dieser Befragung beteiligen würden.
Pressemitteilung der
SPD Großmaischeid
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