Sommerausflug der Chorgemeinschaft Straßenhaus
Ein Besuch am romantischen Rhein
Straßenhaus. Es waren noch kühle Frühlingstage, als dieser Sommerausflug geplant wurde.
Die Struktur des Reiseverlaufs sollte Rheinromantik mit Reisebus und Schiff sein.
Bei den Mitgliedern der Chorgemeinschaft Straßenhaus fand dieser Vorschlag einhellige Begeisterung. Nun bestiegen 38 Straßenhäuser den Reisebus; ein Sommertag wie er schöner nicht sein konnte mit seinem strahlend blauen Himmel erwartete die Ausflügler.
Nach angenehmer Fahrt kamen die Ausflügler in Rüdesheim an. Der Vorsitzende Dietmar Kurz hatte in den Ratsstuben im Zentrum genügend Tische reservieren lassen und eine Vorbestellung empfohlen. So konnte auf der Terrasse unter Weinreben die erste Stärkung bei einem Glas kühlen Weins erfolgen. Genügend Zeit war nun vorhanden, sodass jeder seinen persönlichen Tageswünschen nachgehen konnte.
Für einige war das Ziel, zum Niederwalddenkmal zu kommen, um zu Füßen der gewaltigen Germania die schöne Landschaft zu genießen, der Heimat von Hildegard von Bingen. Auf und wieder hinab mit der Seilbahn über „Reben zu schweben“ in einer wundersamen Stille war besonders eindrucksvoll.
Andere genossen den berühmten Rheingauort mit seinen schmucken Häusern und den internationalen Touristenbetrieb. In der Drosselgasse, wo normal in fast jedem Haus „gezwitschert“ wird, hatten an diesem sehr warmen Tage eher die Eiscafés Hochbetrieb. Schnell waren die Stunden dahin und am Ufer des Rheins erwartete der alt-ehrwürdige Schaufelraddampfer Goethe die Gruppe. Die Reederei hatte für die Chorgemeinschaft Straßenhaus eine wunderschöne Panoramalounge reserviert. Spektakulär und immer wieder von Dichtern besungen und von Malern gemalt ist dieses romantische Mittelrheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz.
Nicht nur die Loreley, die idyllischen Orte am Fluss und die Burgen und Festungen auf den Höhen machen diese begnadete Landschaft zum Naturwunder.
Es ist ein besonderes Vergnügen, auf einem Schiff gemütlich diese Schönheiten erleben zu dürfen.
Nachdem die Gruppe in Koblenz wieder den Bus bestiegen hatte, bedankte sich Dietmar Kurz bei seiner Verabschiedung bei allen, die zu diesem wunderschönen Tag beigetragen hatten.
