Beweidungsprojekt in Bonefeld erfolgreich
„Ein Kleinod, das es zu erhalten gilt!“
Bonefeld. Die NABU Gruppe Rengsdorf betreut seit 2010 die Heidelandschaft in Bonefeld und hat sie weitgehend zur Beweidung eingezäunt. Seit Mai 2013 wird die Fläche mit eigenen Schafen der NABU-Gruppe Rengsdorf beweidet. Der Erfolg stellt sich langsam ein. Bis in die 60er Jahre wurde die Fläche regelmäßig abgeflämmt und es gab eine blühende Heide. In den 70er Jahren kam das Verbot des Abflämmens und die Heide verbuschte zusehends. Von 1993 an gab es diverse Maßnahmen zur Erhaltung seitens der Gemeinde, die alle nicht den durchschlagenden Erfolg brachten, aber Grundlage für die jetzigen Fortschritte waren.
Erst seitdem Schafe das Gelände beweiden, scheint sich der Erfolg einzustellen. „Es ist ein Kleinod von Bonefeld, das es zu erhalten gilt“, meinte Ortsbürgermeister Gördes bei dem Treffen vor Ort zum aktuellen Stand des Projektes. „Naturschutz geht nicht ohne Ehrenamt“, sagte der erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Er begrüßte den Einsatz der 16-köpfigen Projektgruppe des NABUs ausdrücklich.
Die Schafe und die Weiden brauchen tägliche Kontrolle. Die Tiere vertilgen mit Vorliebe Ginster, Brombeeren, Birken und mehr. Genau richtig, damit die Heide sich wieder erholen kann. Lucia und Peter Preilowski, die den NABU Rengsdorf führen, hoffen, dass die Heide in diesem Jahr wieder zum Blühen kommt.
Der scheidende Ortsbürgermeister Claus Gördes freut sich, dass das Gelände der Heide nun nachhaltig gepflegt wird und dankte den Akteuren.
Die Heidschnucken pflegen die Heidelandschaft in Bonefeld.
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