Annegret Held ließt am 20. April in Rengsdorf
Ein Westerwalddorf im letzten Jahrhundert
Rengsdorf. Annegret Held, geboren 1964 in Pottum am Wiesensee, ist seit vielen Jahren als Schriftstellerin bekannt. 2001 nahm sie teil am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, 2003 erhielt sie den Koblenzer Literaturpreis. Bereits dreimal war die sympathische Westerwälderin auf Einladung des Kulturkreises in Rengsdorf, wo sie aus ihren Werken „Die Baumfresserin“ und dem erfolgreich verfilmten Buch, „Das Zimmermädchen“ las, später dann ihren Roman „Die letzten Dinge“ vorstellte. Auf ihm fußen inzwischen schon zwei Fernsehfilme unter dem Titel: „Lotta und die alten Eisen“ und „Lotta und die großen Erwartungen“. Der dritte Film wird den Titel „Lotta und die Zukunft“ tragen. Im September 2009 brachte sie das auf ihren Erfahrungen bei ihrem Job am Frankfurter Flughafen basierende Buch „Fliegende Koffer“ mit. Auch dieses Buch soll nun verfilmt werden. Wer ihre Bücher kennt, den wundert das nicht, denn im Mittelpunkt stehen keine Figuren, die mehr oder weniger exemplarisch für irgendwelche Ideen des Autors stehen, sondern Personen in all ihren Facetten, prall wie das Leben. So auch in ihrem neuen Buch „Apollonia“. Hier blickt sie auf das Leben ihrer geliebten Großmutter zurück. In deren Biografie spiegelt sich auch die Geschichte eines Westerwalddorfes im letzten Jahrhundert wieder. Und mit dem Eintauchen in Apollonias Welt kehrt die Erinnerung der Autorin an ihre eigene Jugendzeit zurück.
„Das ist alles großartig gemacht“, schreibt der renommierte Literaturkritiker Martin Lüdke, und Thomas Linden urteilt, „… Heimatliteratur, von der man nie genug bekommen kann.“ Termin am Samstag, 20. April, 19.30 Uhr im Landhaus Laubach, Buchenweg 18, 56579 Rengsdorf, Tel. (0 26 34) 14 22. Kartenvorverkauf in DER Buchladen, Westerwaldstr.67, 56579 Rengsdorf, Tel. (0 26 34) 98 14 07.
