An der Nelson-Mandela-Schule zieht Hightech in die Klassenräume ein
Einrichtung der iPad-Klasse in der heißen Phase
Dierdorf. Da gerät so mancher Schüler der Nelson-Mandela-Schule in Dierdorf ins Träumen: Ein iPad in der Schultasche. Das soll für jeden Schüler der neuen Tabletklasse im nächsten Schuljahr Wirklichkeit werden. 71 Schüler nahmen mit viel Begeisterung an den Schnupperstunden teil, in denen die Testklasse 7f eigenständig ihre bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen präsentierte. Schnell wurde den künftigen Siebtklässlern klar, dass das Tablet als vollwertiges Arbeitsmittel eingesetzt wird, mit dem auch Hausaufgaben erledigt werden müssen. Sie ließen sich jedoch nicht abschrecken und stellten mit großem Interesse viele neugierige Fragen, die sich auch auf die Technik, Finanzierung und die private Nutzung der Geräte bezogen. Die Antworten auf diese wichtigen Fragen wurden vom Vorbereitungsteam auf die Schulhomepage www.nelson-mandela-realschule.de gestellt. Interessierten Eltern wurde das Konzept der Tabletklasse an einem Informationsabend vorgestellt. Der 2. Konrektor Thomas Kroll, Mitorganisator des Projekts, führte durch den Abend. Die Kolleginnen des Vorbereitungsteams Julika Klink, Heike Fournier, Heike Mies und Sally Ost stellten Unterrichtsbeispiele mit dem iPad, Ideen und Apps vor. An dem Abend wurde deutlich, dass trotz Videoschnitt, digitaler Präsentation von Arbeitsergebnissen und schneller Internetrecherche auch Heft, Stift, Lineal und Tafel noch nicht ausgedient haben. Viele Erfahrungen aus dem Unterricht der 7f, die von Julika Klink geleitet wird, flossen in den Abend ein. Die Tablets, mit denen diese Schüler derzeit arbeiten, wurden vom Freundes- und Förderkreis der Nelson-Mandela-Schule e.V. zur Verfügung gestellt, der ein breit angelegtes Spendenprojekt ins Leben rief. Durch die großzügige Unterstützung vieler privater Spender, Firmen und Banken konnte realisiert werden, was auf einer Weihnachtsfeier 2012 im Gespräch unter Kollegen begann und durch viele Stunden zusätzlicher Arbeit organisiert wurde. Die Finanzierung und Versicherung der neuen iPads wird die Schule an die gemeinnützige GmbH „Mobiles Lernen“ abgeben. Über einen Bildungsfond sollen finanzschwache Elternhäuser unterstützt werden, damit dieses Bildungsangebot mit seinen Chancen für die Zukunft möglichst vielen Kindern offen steht. Für das Vorbereitungsteam und für viele Schulkinder begann eine Zeit des Wartens. Doch nun steht das Ergebnis fest: 31 Kinder sind angemeldet. Für die künftigen Realschüler unter ihnen wird nach den Sommerferien der Tablet-PC im Ranzen zum Schulalltag gehören.
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