Freiwillige Helfer trafen sich in Elgert, um Reparaturen und Pflegearbeiten durchzuführen
Erfolgreicher Einsatz im Ort
Dierdorf-Elgert. Der Wetterbericht und der Blick zum Himmel verhießen nichts Gutes, als sich am vergangenen Samstagmorgen die Elgerter zum Arbeitseinsatz trafen. Der Himmel war tiefgrau und Petrus schickte Nieselregen auf die Erde. Trotzdem waren über 20 Helfer dem Aufruf der Gemeinde und ihrem Ortsvorsteher Manuel Seiler gefolgt. Es galt, an dem Samstag so etliches im Dorf zur reparieren, zu erneuern oder einfach nur zu pflegen. Vielleicht hätten sich bei trocknem und sogar sonnigem Wetter noch mehr Helfer eingefunden. Manuel Seiler machte sich darüber keine Gedanken, sondern besprach mit den Helfern die zu erledigenden Arbeiten. Ein Trupp machte sich in Richtung Astplatz auf den Weg. Dort waren zwischen den Abladeboxen die Abtrennungen zum Teil beschädigt. Schnell waren sie erneuert. Jetzt ging es in die Gemarkung zu den einzelnen Ruhebänken hinaus, um sie in Augenschein zu nehmen. Kleine Reparaturen wurden direkt erledigt. Im Winter verschmutzen die Bänke, insofern war hier ein Frühjahrsputz angesagt. Zwei Bänke wurden neu aufgestellt und laden ab sofort die Wanderer und Spaziergänger zur Rast ein.
Der Eingang zum Ortsfriedhof war in die Jahre gekommen. Hier soll es zwei neue Säulen mit einem neuen Tor geben. Am Samstag standen die Abrissarbeiten und die neuen Fundamente an. Mithilfe eines Baggers waren die alten Säulen schnell dem Erdboden gleich gemacht. Es wurden zwei Löcher ausgehoben, Frostschutz eingebracht, damit die neuen Fundamente gegossen werden konnten. So ganz nebenbei musste noch ein Abflussrohr neu verlegt werden. Die Männer waren eifrig bei der Sache und mittags war dann das Fundament fertig. Die Säulen, die für das neue Tor als Befestigung dienen, werden dann am nächsten Samstag aufgemauert. Klar, dass dies wieder in Eigenleistung passiert. Wenn alles getrocknet und ausgehärtet ist, dann kann das neue Eingangstor angebracht werden. Parallel wurde gleichzeitig die Dachrinne der Friedhofshalle gereinigt und die Grünanlagen wieder in Form gebracht. In Form zu bringen war auch so einiges rund um das Elgerter Dorfgemeinschaftshaus. Im Westerwald wachsen bekanntlich Hecken und Bäume, wenn sie am richtigen Platz stehen, immer gut. Am Dorfgemeinschaftshaus ist es nicht anders. Die Heckenschere hatte an dem Samstagmorgen so einiges zu tun und war im Dauereinsatz. Nicht nur über der Erde, auch im Boden hat der Bewuchs seinen Ausbreitungsdrang gezeigt. Etliche Gehwegplatten waren von dem Wurzelwerk angehoben worden und bildeten jetzt Stolperfallen. Es hieß die Platten aufzunehmen, die störenden Wurzeln zu entfernen und die Platten wieder sauber zu verlegen. Seit Samstagmittag stolpert hier keiner mehr, zumindest nicht wegen hochstehender Platten. Mit eingebracht haben sich auch einige „jüngere“ Mitbürger, die den Bolzplatz wieder einsatzbereit gemacht haben. In Eigenregie wurden die Abgrenzungsfahnen sowie die Tornetze aus dem Winterlager geholt und vor Ort befestigt. Nach getaner Arbeit trafen sich alle, um die Kraftreserven bei kalten Getränken, Würstchen sowie Salaten wieder aufzufüllen. Manuel Seiler konnte stolz auf die Leistungen des Tages sein und sagte: „Im Namen des Ortsbeirates möchte ich mich bei allen Einsatzhelfern für die geleistete Arbeit sowie bei allen anderen, die für einen reibungslosen Ablauf dieses Tages beigetragen haben, recht herzlich bedanken.“
Die Arbeiter am Friedhof passen ein Abflussrohr an.
